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Bitkom fordert massiven Einsatz biometrischer Verfahren

Konzertierte Aktion für E-Government angemahnt

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom) hat anlässlich der Systems 2001 ein stärkeres Engagement der deutschen Politik für Sicherheit in der Informationstechnik, im Internet und der Telekommunikation gefordert. Bitkom-Vizepäsident Willi Berchtold verwies auf ein 30-Milliarden-Dollar-Programm der US-Regierung zur Absicherung gegen Cyber-Kriminalität. Bitkom begrüßt und unterstützt die Initiative von Innenminister Schily zum Einsatz des Fingerabdrucks als Identifikationsmerkmal.

Bitkom fordert allerdings, einen Schritt weiter zu gehen, nämlich den Fingerabdruck in digitalisierter Form in Verbindung mit Ausweisdokumenten zu verwenden. Des Weiteren könne der neue Ausweis für die digitale Signatur bei elektronischen Transaktionen verwendet werden. "Der Fingerabdruck, gespeichert auf einem Ausweis mit Chiptechnologie schafft eine neue Dimension von Sicherheit", erläuterte Willi Berchtold.

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Diese Technologie habe den Vorteil der eindeutigen Identifizierung an sicherheitskritischen Einrichtungen wie zum Beispiel Leitzentralen der öffentlichen Energie- und Wasserversorgung, Telekommunikation sowie Verkehrswesen, dem Zugang zu Einrichtungen der chemischen Industrie, Atomkraftwerken und insbesondere zu Flugsicherungseinrichtungen. Die Zahl der gemeldeten Sicherheitsvorfälle habe sich seit 1998 von Jahr zu Jahr verdoppelt.

Zu den häufigsten Attacken zählen Angriffe durch Viren, Trojaner und andere Angriffe, aber auch durch Datenmanipulation entstandene Schäden sowie unberechtigter Zugang zu Informationssystemen. Mehr als die Hälfte aller Unternehmen seien nach Bitkom-Angaben davon betroffen. Dennoch läge in Deutschland der Anteil der IT-Sicherheit bisher unter einem Prozent der öffentlichen Aufwendungen für innere und äußere Sicherheit. "Es muss mehr getan werden", appellierte Berchtold, "auch in der Wirtschaft selbst, und zwar insbesondere im Mittelstand." Gerade kleine und mittelständische Unternehmen sicherten ihre IT-Systeme nicht ausreichend. Des Weiteren müssten entsprechende Studiengänge im Bereich IT-Sicherheit eingerichtet werden, um die Experten für diesen stark wachsenden Bereich auszubilden.

Berchtold forderte außerdem von der Regierung die konsequente Umsetzung einer umfassenden Sicherheitspolitik. Diese Politik müsse ein ausgewogenes Verhältnis zwischen dem Sicherheitsbedürfnis des Staates und dem Bedürfnis von Wirtschaft und Privatpersonen, im Internet vertraulich zu kommunizieren, herstellen. Die Wirtschaft ziehe hier mit der Politik an einem Strang. Beim aktuellen Entwurf der Telekommunikations-Überwachungsverordnung (TKÜV) sei die Industrie einen Kompromiss eingegangen und träge Kosten in dreistelliger Millionenhöhe, um den Strafverfolgungsbehörden die Überwachung zu erleichtern, so Bitkom.

Bitkom fordert massiven Einsatz biometrischer Verfahren 

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