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Software-Piraterie in europäischen Computerschulen wächst

BSA erhebt schwere Vorwürfe und startet Kampagne

Computerschulen in ganz Europa rücken in den Fokus der Business Software Alliance (BSA). In einer Initiative setzt der Verband einen Schwerpunkt gegen illegale Softwarenutzung in Ausbildungszentren. Nach Erkenntnissen der BSA sind unter den inzwischen über 30.000 europäischen Anbietern von Computerkursen eine hohe Anzahl von Unternehmen mit unzureichend lizensierter Software. Auch in Deutschland wird die Aufklärung und Bekämpfung dieser Art der Wirtschaftskriminalität mit einer Kampagne unterstützt. Computerschulen sollen dabei informiert werden, damit sie sicherstellen können, legal zu arbeiten und der Gefahr einer strafrechtlichen Verfolgung vorbeugen.

Artikel veröffentlicht am ,

In den vergangenen Monaten erreichten viele Dutzend Hinweise auf illegale Software in Computerschulen die BSA. Daraus resultierten bisher in 15 Fällen hohe Schadenersatzzahlungen beziehungsweise strafrechtliche Untersuchungen, teilte der Verband mit.

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"Die Hauptursache für die illegale Softwarenutzung liegt bei Computerschulen zumeist darin, dass nicht genügend Lizenzen vorhanden sind, um für Schulungsteilnehmer entsprechend ausgestattete PCs zur Verfügung zu stellen", erklärt Georg Herrnleben, Regionalmanager der BSA für Zentraleuropa. "Da diese Schulen durch die Softwareindustrie ihr Geld verdienen, sollten gerade sie sich der Problematik illegaler Softwarenutzung bewusst sein."

Jedes Unternehmen, das mit illegaler Software arbeitet, setzt sich einem hohen Risiko aus. Die Höhe der Geldstrafe kann mehrere 10.000 Euro betragen. Zudem drohen Schadenersatzforderungen und Verfahrenskosten. Zusätzlich erregt jede Firma, die das Gesetz bricht, Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. Dies bedeutet naturgemäß auch hohe Imageschäden.

Die Aufklärung der Ausbildungszentren ist eines der wesentlichen Ziele der BSA. Herrnleben erläutert: "Softwarepiraterie in Computerschulen ist wie ein bitterer Nadelstich in der Arbeit, die wir leisten. Gerade Schulen haben eine Multiplikatorfunktion bei den Nutzern die sie ausbilden und sollten entsprechend ein positives Beispiel setzen. Dies ist ein Hauptgrund, weshalb wir diese Kampagne gestartet haben."

Für Hinweise auf Softwarepiraterie oder zur Anforderung von Informationsmaterial steht die kostenlose Hotline der BSA unter 08000- 111 555 ebenso wie die Website www.bsa.de zur Verfügung.

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Hein 16. Okt 2001

Also ich finde das nicht nur eine sauerei wenn sich sogennante Ausbildungsstätten am...

Alexander 16. Okt 2001

Ja klar und natuerlich finden die jetzt auf einen Schlag alle boesen Lehrzentren, guter...

Thomas Kallwass 16. Okt 2001

Die meisten grossen Softwarehersteller bieten Pakete mit mehreren Lizenzen weit unter dem...

feldsee 16. Okt 2001

Das ganze hat natürlich auch eine andere Seite. Die Softwarefirmen könnten sich für die...


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