Abo
  • Services:
Anzeige

Intel - Neue Netzwerkprozessoren schaffen 10 Gigabit/Sekunde

XScale-Prozessor-Kern sorgt für hohe Leistung

Intel hat auf dem Mikroprozessor Forum eine neue Netzwerkprozessor-Technik vorgestellt, die voll programmierbare 10-Gigabit-Netzwerk-Prozessoren möglich macht. Die neue Technik kombiniert mehrere Prozessor-Elemente, hoch entwickelte Software-Pipelining-Techniken sowie verteilte Speicher-Caching-Mechanismen zur Realisierung eines breiten Angebotes an Netzwerkdiensten.

Anzeige

Nicht mehr benötigt werden laut Intel spezialisierte Classification-Engines oder Traffic-Management-Coprozessoren, die höhere Kosten und gesteigerte Leistungsaufnahme der Kommunikationsausrüstung verursachen würden.

Intels neue Netzwerk-Prozessor-Technik erweitert die Multiprozessor-Architektur der Intel IXP1200 Netzwerk-Prozessor Familie und erreicht ihre Leistung durch die dynamische Zuweisung von Rechenleistung an die Datenpakete. So können die Entwickler diese Rechenleistung mit minimaler Verzögerung flexibel in jeder Phase des Lebenszyklus eines Datenpaketes steuern.

Jedes der RISC-Prozessor-Elemente kann speziell für die Verarbeitung eines einzelnen Paketes oder einer Zelle eingesetzt werden, oder die Verarbeitung eines einzelnen Paketes oder einer Zelle wird auf mehrere Processing-Elemente verteilt. Die Entscheidung über den effizientesten Einsatz der Rechenleistung wird durch eine spezielle Pipelining-Software getroffen, die mehrere Paket-Verarbeitungs-Aktivitäten gleichzeitig ausführen kann und so die Verarbeitungsgeschwindigkeit drastisch beschleunigen soll. Mehrere in den Single-Chip-Netzwerk-Prozessor integrierte RISC-Prozessor-Elemente sollen ausreichenden Leistungs-Spielraum für den Einsatz anspruchsvollster Anforderungen bei der Paket- oder Zellen-Verarbeitung sichern.

Ebenso neu ist die "Next Neighbor"-Funktion: Dieser Hochgeschwindigkeits-Kommunikations-Pfad zwischen den Prozessorelementen ermöglicht die rasche Übertragung von Informationen über den Status eines Paketes oder einer Zelle an andere Prozessorelemente, so Intel in einer Pressemitteilung. Die jeder Engine zugehörige Information werde lokal zwischengespeichert (caching) und bietet so den schnellen Zugriff auf entscheidende Status-Informationen. Der Caching-Mechanismus vereint Komponenten mit hoher und niedriger Geschwindigkeit zur deutlichen Reduzierung von Verzögerungen beim Speicherzugriff.

Die neuen Netzwerk-Prozessoren der nächsten Generation verwenden in ihrem Kern Intels vielversprechende XScale-Mikroarchitektur mit niedrigem Energiebedarf. So sollen sie die hohe Integration der Control- und Data-Steckkarten zu Gunsten eines effizienten Exception Handlings und Route Table Managements in einem einzigen Chip bieten. Intel will seine Netzwerk-Prozessoren zudem mit flexiblen, systemintegrierten Hardwarebausteinen wie Pseudo-Zufallszahlen-Generatoren ausrüsten, um den Entwicklern zu helfen, zusätzliche Funktionen anbieten zu können.

Die für Anfang nächsten Jahres geplanten Netzwerkprozessoren werden unter Verwendung des 0,13-Micron-Herstellungsprozesses mit Taktraten bis 1,4 GHz gefertigt. Intels neue Technik soll in einer breiten Familie von Netzwerk-Prozessoren zum Einsatz kommen. Zur Minimierung der Entwicklungszeiten und -kosten bietet Intel eine einheitliche Entwicklungsumgebung mit entsprechenden Werkzeugen, die auf der Suite für den IXP1200 basiert.


eye home zur Startseite



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Schwarz Business IT GmbH & Co. KG, Neckarsulm
  2. thyssenkrupp AG, Essen
  3. FTI Touristik GmbH, München
  4. ProCom GmbH, Aachen


Anzeige
Top-Angebote
  1. 383,14€ - 30€ MSI-Cashback
  2. 44,00€ für 1 Modul oder 88,00€ für 2 Module)
  3. 5,99€

Folgen Sie uns
       

  1. Betrugsverdacht

    Amazon Deutschland sperrt willkürlich Marketplace-Händler

  2. Take 2

    GTA 5 bringt weiter Geld in die Kassen

  3. 50 MBit/s

    Bundesland erreicht kompletten Internetausbau ohne Zuschüsse

  4. Microsoft

    Lautloses Surface Pro hält länger durch und bekommt LTE

  5. Matebook X

    Huawei stellt erstes Notebook vor

  6. Smart Home

    Nest bringt Thermostat Ende 2017 nach Deutschland

  7. Biometrie

    Iris-Scanner des Galaxy S8 kann einfach manipuliert werden

  8. Bundesnetzagentur

    Drillisch bekommt eigene Vorwahl zugeteilt

  9. Neuland erforschen

    Deutsches Internet-Institut entsteht in Berlin

  10. Squad

    Valve heuert Entwickler des Kerbal Space Program an



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Blackberry Keyone im Test: Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
Blackberry Keyone im Test
Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
  1. Blackberry Keyone kommt Mitte Mai
  2. Keyone Blackberrys neues Tastatur-Smartphone kommt später
  3. Blackberry Keyone im Hands on Android-Smartphone mit toller Hardware-Tastatur

The Surge im Test: Frust und Feiern in der Zukunft
The Surge im Test
Frust und Feiern in der Zukunft
  1. Wirtschaftssimulation Pizza Connection 3 wird gebacken
  2. Mobile-Games-Auslese Untote Rundfahrt und mobiles Seemannsgarn
  3. Spielebranche Beschäftigtenzahl in der deutschen Spielebranche sinkt

Redmond Campus Building 87: Microsofts Area 51 für Hardware
Redmond Campus Building 87
Microsofts Area 51 für Hardware
  1. Windows on ARM Microsoft erklärt den kommenden x86-Emulator im Detail
  2. Azure Microsoft betreut MySQL und PostgreSQL in der Cloud
  3. Microsoft Azure bekommt eine beeindruckend beängstigende Video-API

  1. Re: Will haben aber der Preis...

    Oktavian | 16:59

  2. Re: Mit DRM?

    LaonyFly | 16:58

  3. Re: USB Type-C fehlt

    Niaxa | 16:56

  4. Re: Das Gute an Donald Trump ist

    c322650 | 16:54

  5. Re: Es scheitert nicht an der Hardware sondern an...

    Bujin | 16:53


  1. 16:58

  2. 16:10

  3. 15:22

  4. 14:59

  5. 14:30

  6. 14:20

  7. 13:36

  8. 13:20


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel