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Angetestet: Erste Smartphones von Handspring mit PalmOS

Insgesamt macht die Tastatur trotz der geringen Ausmaße eine gute Figur. An ein vergleichbar schnelles Schreiben wie an einer herkömmlichen Tastatur ist zwar nicht zu denken, aber dennoch geschieht die Eingabe nach ein wenig Übung recht zügig. Obwohl die Tasten klein sind, verhindert deren Anordnung ein versehentliches Auslösen mehrerer Tasten selbst bei großen Händen. Viele Tasten sind doppelt belegt, weil die Tastatur gleichsam zur Steuerung der PDA-Funktionen dient. So findet sich auch ein Zahlenblock in die Tastatur integriert, der über eine passende Taste aktiviert wird.

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Treo 180
Treo 180
Eine weitere Neuigkeit bei den Handspring Smartphones ist das Drehrad (Jog-Dial) an der linken Seite des Gehäuses. Damit soll eine Einhand-Bedienung des Telefons ermöglicht werden, ohne dass man immer den Stift verwenden muss. Allerdings bringt das kaum neue Funktionalitäten, weil das Drehrad in den meisten Fällen die gleichen Funktionen ausführt, wie die Hoch-Runter-Tasten auf der Vorderseite des Geräts. Aber immerhin kann man mit dem Drehrad auch durch die Menüs scrollen.

Handspring legt den Treo-Modellen keine Dockingstation bei, sondern nur ein Kabel mit USB- und seriellem Anschluss. Das mitgelieferte Netzteil kann jetzt endlich direkt an das Gerät angeschlossen werden, so dass der Akku unterwegs ohne Schwierigkeiten geladen werden kann. Bei bisherigen Handspring-Modellen musste man dazu immer die Dockingstation mit auf Reisen nehmen. Mit zum Lieferumfang zählen ferner der Palm Desktop in der Version 4 sowie der HotSync-Manager samt Outlook-Synchronisation.

Die beiden Smartphones Treo 180g und Treo 180 sollen Anfang 2002 in den USA auf den Markt kommen und dort 549,- US-Dollar ohne Kartenvertrag kosten. Deutschsprachige Versionen sind für März 2002 geplant; entsprechende Preise stehen bislang noch nicht fest. Im Sommer 2002 sollen dann auch Modelle mit einem Farb-Display unter der Bezeichnung Treo 270 für rund 750,- US-Dollar auf dem US-Markt erscheinen. Im Herbst 2002 will Handspring dann auch deutsche Fassungen der Geräte anbieten.

Fazit:
Im Kurztest hinterließen beide Monochrom-Modelle der Treo-Reihe einen guten Eindruck. Die durchdachten Telefon-Applikationen machten aus dem PalmOS-Organizer ein leicht zu bedienendes Smartphone. Beim gut lesbaren Display störte lediglich die inverse Hintergrundbeleuchtung, die eine Verwendung im Dämmerlicht unmöglich macht. Die Treo-Version mit Mini-Tastatur erfordert für geübte PalmOS-Anwender zwar einige Umgewöhnung, lässt sich nach ein wenig Übung aber gut bedienen und kommt Anwendern ohne PalmOS-Kenntnisse entgegen.

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