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w&v: Noch verdienen MTV und Viva kein Geld im Internet

Testballons und vorsichtige Schritte

Auch mit Jugend-Portalen lässt sich im Internet noch kein Geld verdienen. Obwohl mittlerweile mehr als zwei Drittel aller Jugendlichen zwischen 14 und 19 Jahren im Internet surfen, haben die Anbieter von Jugendseiten wie bravo.de, mtv.de und viva.de mit Finanzierungsproblemen zu kämpfen. Das berichtet das Marketingmagazin w&v - werben und verkaufen in seiner aktuellen Ausgabe.

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Trotzdem wollen alle Anbieter ihr Engagement im Internet intensivieren. Grund für den ausbleibenden wirtschaftlichen Erfolg der Portale sei das Bannergeschäft, das bei allen Betreibern miserabel laufe, schreibt das Magazin.

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Mit dem Start von Viva+ im Januar 2002 werde Bewegung in den Markt der Jugend-Portale kommen. Viva-Chef Dieter Gorny möchte mit dem Angebot von vivaplus.tv vor allem den Konkurrenten MTV "online und offline auf Distanz" halten. Trotzdem will Gorny gemeinsam mit dem Partner AOL Time Warner aber "nur das investieren, was wirtschaftlichen Erfolg verspricht".

Für das Duell mit Viva sieht sich MTV gerüstet. Der Leiter von MTV Interactive Joel Berger will die Seiten seines Senders "zur ultimativen Destination" für Musik machen. Noch allerdings versteht auch Berger das Angebot von MTV vor allem als Testballon. Mit mtv.de möchte er ausloten, "was die Leute wollen, bevor wir eine Menge Geld versenken".



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