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E-Business-Projekte: Ampeln stehen noch nicht auf Rot

Aus funktionaler Sicht werden bis Ende 2002 die Schwerpunkte in den Bereichen Marketing/Vertrieb/CRM (82 Prozent), Procurement (74 Prozent) sowie Supply Chain Management (60 Prozent) liegen. Alle funktionalen Themen werden im kommenden Jahr hohe Wachstumsraten in der "going live"-Rate aufweisen. Die stärksten Wachstumsbereiche finden sich dabei im Aftersales/Service (plus 126 Prozent) und Supply Chain Management (plus 107 Prozent). Doch bei den bereits eingesetzten Systemen ist die Zufriedenheitsrate mit nur 30 bis 50 Prozent erschreckend gering.

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"Wir haben festgestellt, dass die Vorbereitungsprojekte für die neuen Systeme häufig schon voll angelaufen sind", sagte Bernd Zanner, Principal Strategy und Transformation und Leiter des Kompetenzbereiches e-Transformation bei Cap Gemini Ernst & Young Deutschland, und weiter: "Dieser Vorlauf ist auch ein wichtiger Grund, warum die Investitionen trotz der schwachen Konjunkturlage nicht radikal gekürzt werden. Ein Eingriff in laufende Projekte erscheint nicht opportun."

Daher werden die befragten Unternehmen 2002 ihre E-Business-Investitionen weiter ausbauen (56 Prozent) oder konstant halten (36 Prozent). Einzig große Mittelständler zeigen sich zurückhaltend: Ein Drittel wird die Investitionen zurückfahren.

Trotz hoher Investitionen erklärt nur ein Drittel der Unternehmen, mit E-Business bisher operative Erfolge erzielt zu haben. In der Befragung wurden darauf aufbauend rund 30 Hindernis-Aspekte analysiert. Die größten Hürden sind fehlende Eignung der Produkte für den e-Vertrieb (52 Prozent), spürbare Verbesserungen zeigen sich erst nach Jahren (47 Prozent), unzureichende Anzahl von Nachfragern (46 Prozent) und Widerstand gegen Veränderungen in den Arbeitsabläufen (46 Prozent).

"Viele Unternehmen sehen als größte Barriere die fehlende Eignung ihrer Produkte zum Vertrieb über elektronische Medien", stellte Zanner fest, "gerade die Hersteller von Investitionsgütern leiden hierunter. Diese Barriere lässt sich durch kreative Ansätze im Vertrieb umgehen." Insgesamt gibt es jedoch eine "Nachfrage-Falle": Einerseits werden die Angebote im Netz durch die Kunden deutlich langsamer angenommen als erhofft, andererseits schrauben die Unternehmen ihre Ziele auf der Vertriebsseite deutlich zurück und konzentrieren sich lieber auf Effizienz-Ziele.

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