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IBM PowerPC 405LP - Stromspar-Prozessor für mobile Geräte

Prozessor schaltet nicht gebrauchte Teile bei Nichtnutzung ab

IBM hat heute das erste Mitglied einer neuen Familie von besonders stromsparenden Chips angekündigt: Der PowerPC 405LP getaufte hochintegrierte System-on-Chip-Mobilprozessor soll ideal für mobile Endgeräte wie beispielsweise PDAs geeignet sein.

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Strom spart der neue Prozessor ähnlich wie bereits einige mobile Grafikchips: Er schaltet laut IBM nicht genutzte Teile seines Kerns rigoros ab, was sowohl im aktiven als auch in Stand-by-Modi den Energieverbrauch senken soll. Ein Stand-by-Modus reduziert den Stromverbrauch auf nahezu null, so dass damit Instant-On-Systeme gebaut werden können. Wie auch Intels und AMDs Mobilprozessoren skaliert der PowerPC 405LP darüber hinaus seine Leistung am Bedarf der laufenden Anwendungen und spart damit ebenfalls Energie.

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Darüber hinaus integriert der PowerPC 405LP Funktionen, die Spracherkennungs- und Datenverschlüsselungs-Software bei der Arbeit unterstützen können. Damit soll sich zusätzlich Strom sparen lassen, da in diesen Bereichen weniger Teile des Chips für Rechenarbeit benötigt würden. Zugleich soll es helfen, auf winzige Tastaturen zu verzichten und die Datensicherheit zu erhöhen. Andere Funktionen sollen auf Wunsch von Systemherstellern integriert werden können.

Beim PowerPC 405LP setzt IBM gleich eine ganze Reihe seiner Chipfertigungstechnologien wie Kupferverkabelung, Silicon-on-Insulator (SOI) und Low-k Dielectrics ein. Mit dem PowerPC 405LP will IBM potenziellen Großkunden demonstrieren, dass man auch durch Chipdesigntechnologien Strom sparen kann. IBM schätzt, dass die Kombination aus Fertigungs- und Designtechnologien Chips mit nur einem Zehntel der Energie von heutigen Chips produzieren kann.

Der PowerPC 405LP ist das erste Produkt aus IBMs texanischem "Low-Power Computing Research Center" und soll auf dem Microprocessor Forum (15. bis 19. Oktober 2001) in den USA demonstriert werden.

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