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Umfrage: Internet- und IT-Profis ohne Spaß im Job

Berufsbild im Trauma. Die Internet-Branche stand einstmals für ein cooles Image, selbstbestimmtes Arbeiten, hohe Gehälter und ein kumpelhaftes Verhältnis zum Chef. Dieses Bild ist für die meisten Angestellten heute nur noch ein Traum aus vergangenen Zeiten. Nur etwa ein Drittel aller Teilnehmer der Umfrage zum Thema "Internet und IT-Professionals: Macht Ihnen der Job noch Spaß?", die de.internet.com durchgeführt hat, sind bei ihrer Arbeit noch "voll dabei".
/ Andreas Donath
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Unsicherheit über die Zukunft der Stelle und der Druck der Geschäftsleitung haben die Motivation vieler Mitarbeiter offenbar gebrochen. 47,4 Prozent der 1.434 Befragten schleppen sich nach eigenen Aussagen "nur noch über die Runden".

Die Branche, einst Spielwiese von Visionären und technischen Genies, wird vom rauen Alltag der schnellen Mark eingeholt. Methoden zur Bewältigung von finanziellen Problemen im Unternehmen auf ihrem Rücken stoßen beim Personal auf wenig Gegenliebe: 10,5 Prozent der Befragten sind vom Krisenmanagement in ihrer Firma enttäuscht. Meldungen über Entlassungen stehen in der Branche mittlerweile auf der Tagesordnung.

11 Prozent der Teilnehmer an der nicht repräsentativen Umfrage haben sich ihren Werdegang anders vorgestellt. Als sie angefangen haben, versprachen sie sich "bessere Entwicklungsmöglichkeiten", so auch hier die bittere Aussage. Selbst wenn die überlebenden High-Tech-Firmen sich jetzt vielleicht über neue Geldgeber oder den bevorstehende Break-even freuen können, wird die Rechnung eventuell nicht aufgehen. Sie haben den Satz eines klugen aber namenslos gebliebenen Unternehmers vergessen: "Die Mitarbeiter sind das Gold unseres Unternehmens, wir müssen dafür sorgen, dass sie morgen wiederkommen."


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