Droht Microsoft eine massive Geldbuße der EU?

WSJ: Microsoft muss möglicherweise Features aus Windows wieder entfernen

Die Europäischen Kartellbehören erwägen eine massive Geldbuße gegen Microsoft zu verhängen. Womöglich werden sie Microsoft zudem zwingen, einzelne Funktionen aus Windows zu entfernen, dies gehe aus einem vertraulichen Papier der Europäischen Kommission hervor, berichtet das Wall Street Journal.

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In ungewohnt hartem Ton stelle die Kommission fest, Microsoft habe Untersuchende in die Irre geführt und versucht, den Fall zu blockieren. Daher müsse eine Geldbuße in jedem Fall höher liegen als dies der Fall gewesen wäre, wenn Microsoft kooperiert hätte, so das Blatt in Berufung auf das oben genannte Dokument. Die Kommission könne Strafen bis zu einer Höhe von 10 Prozent des Jahresumsatzes von Microsoft verhängen, etwa 2,5 Milliarden US-Dollar.

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Die Europäische Kommission beschäftigt sich mit der Frage, ob Microsoft die dominante Stellung seiner Windows- und Office-Software ausgenutzt habe, um sich im Server-Markt eine bessere Position zu verschaffen. Auch werde die Frage geprüft, ob Microsoft versuche, in illegaler Weise den Bereich von Musik- und Video-Software zu dominieren, so das Wall Street Journal.

Microsoft gab gegenüber der Zeitung an, keine europäischen Kartellgesetze verletzt zu haben und mit der Kommission zu kooperieren.

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Ralf Krause 23. Jan 2002

Das tut fast jeder Webbrowser, meines Wissens haelt sich nur Amaya der Browser vom World...

Thomas 11. Okt 2001

Endlich mal eine intelligente Argumentation statt der reflexartigen, aber meist...

Olaf Tobe 11. Okt 2001

Es ist nicht zu glauben, zuerst wird sich hinter irgendwelchen "Gesetzen" versteckt und...

Det 10. Okt 2001

Doch wohl nur weil es den Desktop-Markt beherrscht, und nicht etwa weil die Standards...



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