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Lebenslange Handy-Nummer könnte für Anbieterwechsel sorgen

Prognose: In einem Jahr rollt die große Wechselwelle

Der Wettbewerb unter den Mobilfunkanbietern verschärft sich zunehmend. Ab November 2002 können Handy-Kunden beim Wechsel zu einem anderen Netzbetreiber ihre Rufnummer beibehalten. Jeder zweite befragte Internet-Nutzer gibt an, seinen Netzbetreiber unter dieser Voraussetzung wechseln zu wollen. Dies ergab eine Internet-Trend-Umfrage der Mummert und Partner Unternehmensberatung.

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Als Hauptgründe für die Unzufriedenheit führten die rund 800 Teilnehmer, die keinen repräsentativen Schnitt durch die Bevölkerung oder die Benutzergruppe darstellen, unzureichende Netzabdeckung, hohe Verbindungspreise und unübersichtliche Tarife an.

Gefragt nach Leistungen des Anbieters, mit denen er unzufrieden ist, nennt jeder dritte Befragte die unzureichende Netzabdeckung. Auf Platz zwei folgen mit 30 Prozent der Befragten die Verbindungspreise und auf Platz drei mit 24 Prozent die Unübersichtlichkeit bei der Tarifstruktur. Den Datenschutz sehen die wenigsten als problematisch an: Nur 5 Prozent der Befragten sind hier mit ihrem Netzbetreiber unzufrieden.

Wenn Ende 2002 bei den Nutzern die Hemmschwelle für den Wechsel des Mobilfunkanbieters sinkt, steigen die Chancen der Neulinge am Markt. Sowohl MobilCom als auch UMTS-Lizenzinhaber Group 3G wollen noch dieses Jahr als so genannte virtuelle Netzbetreiber Handy-Dienste im GSM-Standard anbieten.

Dieses Mehr an Wettbewerb im Handy-Markt ist von der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (Reg TP) gewollt. Deswegen verpflichtete sie die Mobilfunkanbieter, die Mitnahme der Telefonnummer beim Wechsel des Netzbetreibers vom 1. November 2002 an kostenlos zu ermöglichen. Die Bestimmung leitet sich aus dem Telekommunikationsgesetz ab, das diese so genannte "Netzportabilität" für Betreiber von Telekommunikationsnetzen vorschreibt. Die Reg TP verschob den Termin für die Umsetzung vom 1. Februar 2002 auf das Ende des Jahres, damit die Netzbetreiber zusätzlich auch die Mitnahme der Mobilbox technisch umsetzen können.

Die Mailboxrufnummer wird gebildet, indem zwischen die Dienstekennzahl und die Teilnehmerrufnummer eine zweistellige Kennung gesetzt wird. Anrufweiterschaltung zur Mailbox bei Nichterreichbarkeit, Abhören der Mailbox vom eigenen Mobiltelefon oder von jedem anderen beliebigen Telefon, direktes Aufsprechen von Nachrichten auf die Mailbox durch Dritte und der Empfang von Telefaxen wird über diese Nummer abgewickelt.

"Die Mobilfunkanbieter müssen sich rechtzeitig auf den härteren Wettbewerb durch die Rufnummernportabilität einstellen. Wer zu lange zögert, der verliert Kunden. Die Folge: erhebliche Umsatzeinbrüche", warnte Wilhelm Alms, Vorstandsvorsitzender der Mummert und Partner Unternehmensberatung.


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Robert Mättner 18. Dez 2001

ich hab bei talkline sehr freundliche Auskunft erhalten - sogar über e-mail!!! Da...

Kunzi 08. Dez 2001

Also eins ist fakt: spaetestens zum 1.11. nächsten Jahres werde ich meinen Anbieter...

cmi 03. Dez 2001

nö. das ist keine besonderheit von viag interkom, sondern auch bei debitel (und sicher...

Bademann 11. Okt 2001

Bei den Wegelagerein meines Mobilanbieters (Viaginterkom), werde ich auf alle Fälle...



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