Supreme Court der USA will MS-Prozess nicht annehmen

Microsofts Ersuchen wird nicht stattgegeben

Das United States Supreme Court, das oberste Gericht in den USA, hat es abgelehnt, sich in den Streit zwischen der US-Regierung und dem Softwarehersteller einzumischen.

Artikel veröffentlicht am ,

Es ging bei der aktuellen Eingabe von Microsoft allerdings nur darum, dass sich das Gericht mit den außergerichtlichen Äußerungen des US-Bezirksrichters Thomas Penfield Jackson im Microsoft-Prozess befassen sollte. Dies wurde abgelehnt. Microsoft hatte sich in seiner Anfrage nicht auf Grund des Urteilstextes an das Supreme Court gewandt.

Stellenmarkt
  1. Senior Engineer Software Architecture (m/w/d)
    Continental AG, Frankfurt am Main
  2. Linux Administrator (m/w/d)
    inexso - information exchange solutions GmbH, Oldenburg
Detailsuche

Microsoft kann und will nun auf Bezirksgerichtsebene weitermachen und die Äußerung, dass das Unternehmen sein Monopol wettbewerbswidrig ausgenutzt habe, weiter bekämpfen.

Ein Berufungsgericht hatte Jacksons Urteil aufgehoben und es so nicht zu einer Konzern-Aufspaltung kommen lassen. Auch das Berufungsgericht teilte die Meinung, dass Microsoft ein Monopol wettbewerbswidrig genutzt hatte. Gegen diese existenzbedrohende Meinung versucht Microsoft natürlich vorzugehen.

Mit dem Angriff gegen Jacksons Äußerungen bestand jedoch nach Meinung von US-Experten, die der Newsdienst Cnet.com zitierte, kaum eine Chance, dass das Supreme Court sich des Verfahrens bemächtigt. Am zweiten November 2001 läuft zudem eine Frist ab, die die mit dem Fall betraute Bezirksrichterin Colleen Kollar-Kotelly für eine außergerichtliche Einigung gesetzt hatte.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Verkaufsstart des 9-Euro-Tickets
Was Fahrgäste wissen müssen

Das 9-Euro-Ticket für den ÖPNV ist beschlossene Sache, Verkehrsverbünde und -unternehmen sehen sich auf den Verkaufsstart in diesen Tagen gut vorbereitet. Doch es gibt viele offene Fragen.

Verkaufsstart des 9-Euro-Tickets: Was Fahrgäste wissen müssen
Artikel
  1. Richter: Chancen für künstliche Intelligenz in der Justiz
    Richter
    Chancen für künstliche Intelligenz in der Justiz

    Die deutschen Gerichte sind überlastet, Nachwuchs in ausreichender Zahl ist nicht in Sicht. Kann KI Recht sprechen und die Gerichte entlasten?

  2. Mobilität: ADAC bietet Fahradfahrern bundesweit Pannenhilfe an
    Mobilität
    ADAC bietet Fahradfahrern bundesweit Pannenhilfe an

    Ab Juni 2022 können Radfahrer, deren Gefährt kaputt ist, beim ADAC anrufen. Ein Gelber Engel repariert das Fahrrad nach Möglichkeit vor Ort.

  3. Klimakrise: Investitionen verhageln Digitalkonzernen die Klimabilanz
    Klimakrise
    Investitionen verhageln Digitalkonzernen die Klimabilanz

    Für Konzerne wie Microsoft, Alphabet oder Meta verdoppeln sich die Treibhausgasemissionen, wenn man Finanzinvestitionen berücksichtigt.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Acer Predator X38S (UWQHD, 175 Hz OC) 1.499€ • MindStar (u. a. AMD Ryzen 7 5700X 268€ und PowerColor RX 6750 XT Red Devil 609€ und RX 6900 XT Red Devil Ultimate 949€) • Alternate (u. a. Cooler Master Caliber R1 159,89€) • SanDisk Portable SSD 1 TB 81€ • Motorola Moto G60s 149€ [Werbung]
    •  /