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BSI lässt sichere E-Mail-Clients als Open Source entwickeln

KMail und mutt sollen zu Sphinx-kompatiblen Clients ausgebaut werden. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) lässt Sphinx-Clients zur sicheren E-Mail-Kommunikation als freie Software unter der GNU GPL entwickeln. Dabei sollen KMail und mutt mit S/MIME- und X.509-Fähigkeiten ausgestattet werden.
/ Jens Ihlenfeld
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Die E-Mail-Clients KMail und mutt sollen im Rahmen des "Projekts Ägypten", das zusammen mit den Unternehmen Intevation, Klarälvdalens Datakonsult und g10 Code durchgeführt wird, kompatibel zum Sphinx-Standard des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik werden.

Im Projekt Sphinx hat das BSI Verfahren zur digitalen Signatur und zur Verschlüsselung von E-Mail-Kommunikation erprobt. Dabei wurden Produkte verschiedener Hersteller zur Realisierung der End-to-End-Sicherheit im Bereich der öffentlichen Verwaltung erprobt.

Zum Aufbau der dafür notwendigen "Public-Key-Infrastruktur" (PKI) hat das BSI eine Wurzelzertifizierungsstelle eingerichtet, an die sich die Zertifizierungsstellen der Verwaltung anschließen können.

Das Projekt Ägytpen soll nun GNU/Linux mit Techniken versorgen, die GNU/Linux zu einem alternativen Desktop für Behörden und Unternehmen machen.


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