KDE 3 Entwicklerversion erschienen

Erste Alpha der dritten KDE-Generation

Das KDE-Team hat am Wochenende mit der KDE 3.0alpha1 eine erste Entwicklerversion der dritten Generation des freien Unix-Desktops KDE veröffentlicht. Eine erste Beta-Version soll bereits im Dezember folgen, im Februar 2002 wollen die Entwickler dann das Final Release präsentieren, so alles gut geht.

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Die KDE3 Alpha basiert auf der Beta 6 von TrollTechs GUI-Bibliothek Qt 3.0, die in Kürze in einer fertigen Version vorliegen soll. So stellt die Portierung auf die überarbeitete Bibliothek auch die größte Aufgabe bei der Entwicklung von KDE3 dar. Die aktuelle Alpha soll von daher auch vor allem Entwickler ansprechen, die ihre Applikationen auf die neuen Qt- und KDE-Bibliotheken portieren und sich an deren Entwicklung beteiligen wollen, bevor das API eingefroren wird.

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Die Alpha lässt sich parallel mit der aktuellen stabilen KD-Version KDE 2.x betreiben. Die notwendigen Qt-Bibliotheken finden sich im CVS-Baum von KDE3.

Die größten Verbesserungen zieht die Version 3 von KDE denn auch aus den neuen Qt-Bibliotheken, darunter ein datenbankunabhängiges API zum Zugriff auf SQL-Datenbanken, das sowohl ODBC als auch Oracle, PostgreSQL und MySQL unterstützt sowie "Data-Aware Widgets" und datenbankfähige Controls, die für eine Synchronisation zwischen dem GUI und der Datenbank sorgen.

Zudem profitiert KDE3 von einem stark verbesserten Qt Designer, der jetzt auch die interaktive Entwicklung von Applikations-Fenstern und Tool-Bars unterstützt. Auch bietet KDE 3 eine neue Engine für reguläre Ausdrücke, die ähnlich mächtig sein soll wie die entsprechenden Perl-Funktionen, aber darüber hinaus auch Unicode-Zeichensätze unterstützt.

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Der User profitiert unter anderem von einer verbesserten Unterstützung nicht-lateinischer Zeichensätze, einschließlich solcher, die von rechts nach links geschrieben werden wie Arabisch und Hebräisch. Hinzu kommen Multi-Monitor Support für Xinerama und herkömmliche Mehrschirmlösungen, eine verbesserte Integration von reinen Qt-Applikationen und hardware-beschleunigtes Alpha Blending. Auch das HTTP Kio-Slave wurde überarbeitet und unterstützt jetzt HTTP Pipelining, was z.B. das Herunterladen von Webseiten mit zahlreichen Bildern beschleunigen soll.

Zu den geplanten Features für KDE3 zählt unter anderem die Unterstützung von Kerberos und SOAP sowie S/MIME-Unterstützung für Kmail.

Die meisten dieser Verbesserungen gehen direkt auf den Wechsel auf Qt-3-Funktionen zurück. Für die Beta plant man nun die Überarbeitung der KDE-Bibliotheken und Applikationen. Die Portierung bestehender KDE2-Applikationen auf KDE3 soll deutlich einfacher sein als beim Umstieg von KDE1 auf KDE2.

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