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Middelhoff: Keine koordinierte Markenführung bei Bertelsmann

Vorstandschef spricht über neue Bertelsmann-Markenstrategie

Der Medienkonzern Bertelsmann will sich und seine Tochterunternehmen künftig mit einer neuen Markenstrategie in der Öffentlichkeit präsentieren. "Es muss klar sein, wer und was sich mit dem Namen Bertelsmann verbinden darf", sagte Vorstandschef Thomas Middelhoff in einem Interview mit dem Marketingmagazin Werben und Verkaufen in seiner aktuellen Ausgabe.

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In Zukunft wird der Bertelsmann-Konzern mit dem Zusatz "Media worldwide" versehen, Tochterunternehmen wie Random House und BMG tragen den Namen Bertelsmann im Logo. Die RTL Group und der Gruner+Jahr-Verlag sind von den Änderungen allerdings nicht betroffen.

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"Es gab Dinge, die Bertelsmann im Namen tragen, die dem Vorstand überhaupt nicht bewusst waren. Wir haben das entrümpelt", sagte Middelhoff. Bislang habe eine koordinierte Markenführung bei Bertelsmann nicht existiert. Ziel der neuen Strategie ist es, den Konzern "vor allem international in den entscheidenden, meinungsbildenden Zielgruppen" bekannter zu machen und zu profilieren.

Im Interview mit w&v kündigte Middelhoff außerdem an, Bertelsmann werde in Zukunft stärker Synergieeffekte des Konzerns nutzen. "Da sind wir heute noch nicht gut, aber wir haben erste ermutigende Schritte in diese Richtung getan." Als Beispiel nannte er RTL, die Bertelsmann als Promotion-Maschine für andere Angebote im Unternehmen nutze wie das Wissensportal Wissen.de, für das während "Wer wird Millionär?" geworben wird.

Der publizistische Bereich sei davon aber nicht berührt, sagte Midddelhoff. Die Redaktionen seien unabhängig. "Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass irgendjemand Peter Klöppel auf RTL vorschreiben könnte, er sollte jetzt mal - und sei es in noch so subtiler Weise - Werbung machen für den Stern. Völlig ausgeschlossen."



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