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Canon stellt neue Digitalkameras mit 3 und 4 Megapixeln vor

Canon PowerShot S40 und S30 im flachen Alu-Gehäuse

Canon hat mit der PowerShot S40 und der Powershot S30 zwei neue Digitalkameramodelle mit einmal 4 Megapixeln und einmal 3,2 Megapixeln vorgestellt. Damit wird die Lücke zwischen der PowerShot S300 und der PowerShot G2 geschlossen. Die Geräte sind sowohl für anspruchsvolle Amateure als auch semiprofessionelle Fotografen positioniert.

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Canon S40
Canon S40
Beide Geräte verfügen über ein 7,1-21,3-mm-3X-Zoomobjektiv mit einer Lichtstärke von 2,8 (Weitwinkel) bis 4,9 (Tele), das umgerechnet auf das analoge 35-mm-Kleinbildformat einem Brennweitenbereich zwischen 35 und 105 mm entspricht. Dazu gibt es einen Drei-Punkte-Autofocus sowie insgesamt 13 Belichtungsprogramme. Die Geräte besitzen einen CompactFlash Typ I und II kompatiblen Slot sowie für die alternative Datenübertragung einen USB-Port. Mitgeliefert wird eine magere 16-MB-Karte. Die Verwendung des IBM Microdrives soll ebenso möglich sein. Die Kameras können auch ohne Dazwischenschaltung eines PCs mit dem Canon-Tintenstrahldrucker S820D kommunizieren.

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Canon S30
Canon S30
Die Geräte kommen in praktisch ähnlichen Aluminiumgehäusen daher, die sich hauptsächlich in der Farbe unterscheiden. Das Objektiv wird durch einen Schubmechanismus geschützt, der beim Auseinanderziehen die Optik freigibt und gleichzeitig als Stromschalter für die Kamera dient.

Die Canon PowerShot S40 erlaubt Aufnahmen mit den Pixelmaßen von 2272 x 1704, während das kleinere Modell S30 2048 x 1536 pro Bild in den Speicher schreibt. Die S40 erlaubt ISO-Einstellungen zwischen 50 und 400, die S30 darüber hinaus auch eine ISO-800-Einstellung. Mittels des LCD-Monitors am Gerät kann neben der Bildkontrolle ein Histogramm jeder Aufnahme aufgerufen werden. Der flexible Weißabgleich der S-Serie mit sechs Voreinstellungen für Tages-, Kunst-, Fluoreszenz- und Blitzlicht sowie Automatik- und manueller Steuerung soll zusätzlich für eine neutrale Farbwiedergabe sorgen.

Serienbilder liefern beide Kameras entweder im Hochgeschwindigkeits- oder im Normal-Modus. Bei der PowerShot S40 bedeutet dies mit ihrem 4-Megapixel-CCD entweder 2,5 Bilder pro Sekunde mit maximal fünf Bildern in Folge oder neun in Serie bei 1,5 Bildern pro Sekunde. Bei der S30 geht dies auf Grund der geringer anfallenden Datenmenge noch schneller: Im Hochgeschwindigkeitsmodus schafft sie drei Bilder pro Sekunde (maximal sieben in Serie) beziehungsweise eine 12-Bilder-Serie bei zwei Bildern pro Sekunde. Der Verschlusszeitenbereich reicht von langsamen 15 Sekunden bis zu 1/1500.

Mittels der "My Camera Settings" kann man die Kamera ähnlich wie viele Handys mit individuellen Betriebsmelodien beispielsweise für den Auslöser, den Selbstauslöser oder die Einschaltmeldung versehen. Jeweils drei Bilder bzw. Töne sind bereits vorinstalliert und können über die Zoombrowsersoftware editiert werden, weitere befinden sich auf der mitgelieferten CD-ROM. Aber damit nicht genug - wer will, kann auch seine eigenen Bilder und Sounds via USB auf die Kamera überspielen.

Mittels des eingebauten Mikrofons können jeweils 60 Sekunden Ton aufgezeichnet werden, die als separates WAV-File abgespeichert und einzelnen Bildern zugeordnet werden können. Kurzfilme mit Ton sind ebenfalls aufzeichenbar. Die Geräte sind 11,2 x 5,8 x 4,2 cm groß und wiegen ca 260 Gramm. Ein Lithium-Ionen-Akku soll für eine Betriebsdauer von bis zu 150 Minuten im Playback-Modus sorgen. Bei eingeschaltetem LCD reiche eine Ladung für rund 170 Aufnahmen, wird mit dem Sucher gearbeitet, sind bis zu 380 Aufnahmen drin.

In Deutschland soll die S-40 Ende Oktober für rund 2.000,- DM und die S-30 im November für ca. 1.700,- DM auf den Markt kommen.



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