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Imation klagt gegen Quantum wegen Kartellrechtsbedenken

Gegenstand sind angebliche Preis- und Monopolabsprachen im DLT-Magnetbandmarkt

Imation hatte am 1. Oktober 2001 mitgeteilt, dass das Unternehmen beim Federal District Court St. Paul, Minnesota, USA, eine Klageschrift eingereicht hat, die Verstöße gegen die Abschnitte 1 und 2 des "Sherman Antitrust Act" (Anti-Kartell- Gesetz) durch Quantum bemängelt, einschließlich Preisabsprachen und Monopolisierung der Produktion und des Verkaufs von Magnetbändern für die Datenspeicherung kompatibel zu Quantum DLT-Magnetbandlaufwerken.

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Ziel ist eine einstweilige Verfügung, die Quantum an weiteren Verstößen der genannten Antitrustgesetze in dem betreffenden Markt hindert, einschließlich Ersatzforderungen in Höhe von 150 Millionen US-Dollar, die gemäß Antitrustgesetz auf mindestens 450 Millionen US-Dollar verdreifacht würden, wenn ein Urteil zu Ungunsten von Quantum gefällt würde.

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"Wir haben rechtliche Schritte zum Schutz von Imation und der Anwender von Digital-Linear-Tape-Magnetbändern eingeleitet, die den illegalen und unfairen Handelspraktiken von Quantum ausgesetzt waren", erklärte Frank Russomano, Vicepresident and General Manager Data Storage und Media Services für Imation. "Quantums Versprechen an die Käufer von DLT-Magnetband-Laufwerken war, dass der Markt für DLT-kompatible Magnetbänder offen und auch für Wettbewerb geöffnet sei. Ziel unseres Antrages ist, sie zu diesem Versprechen für einen offenen Markt mit Wettbewerb zurückzubringen."

Imation wirft Quantum vor, man habe Preise für DLT-kompatible Magnetbänder festgesetzt, Imation zur Teilnahme an einem Magnetband-Kartell eingeladen, Patente auf lizenzierte DLT-Magnetbandlaufwerke unberechtigterweise auf Magnetbänder ausgedehnt, um so u.a. seine Monopolstellung im Magnetbandmarkt zu halten, und DLT-kompatible Magnetbänder fälschlich als einen offenen Standard mit einer Preisgestaltung gemäß freien Wettbewerbs dargestellt.

Nach Schätzungen von Imation ist Quantum seit 1999 der weltweit umsatzstärkste Anbieter von Magnetbandlaufwerken für die Datenspeicherung und Datensicherung. Im Kalenderjahr 1999 repräsentierte der Wert der von Quantum verkauften Magnetbandlaufwerke angeblich ca. 30 Prozent des Gesamtmarktes für Magnetbandlaufwerke. 1998 entsprach der genannte Anteil etwa 24 Prozent des Gesamtmarktumsatzes.

Gegenwärtig erhält Quantum Lizenzgebühren auf den Verkaufspreis aller verkauften DLT-kompatiblen Magnetbandcartridges. Fuji und Maxell produzieren diese Magnetbandcartridges im Rahmen einer Lizenzvereinbarung mit Quantum.

Quantum bestreitet die Vorwürfe als haltlos und gibt an, Imation wolle damit vertuschen, dass das Unternehmen sich nicht für die Produktion von DLTape-Medien bei Quantum qualifizieren konnte und nun plane, unqualifizierte Medien zu verkaufen. Quantum kündigte an, dass man für eventuelle Laufwerksschäden, die durch unqualifizierte Medien entstehen, keine Garantieansprüche habe. Die Planung der Bildung eines Monopols bestritt man ebenfalls.



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