Test: Magix Music Maker 7 - Vielseitige Musiksoftware
Leistungsfähiges Programm zum günstigen Preis. Mit dem Music Maker 7 bringt Magix die neueste Version der erfolgreichen Video- und Audio-Produktionssoftware auf den Markt. Zum Preis von knapp 100 DM erhält man damit wieder eine in diesem Preissegment beispiellose Funktionenvielfalt.
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Eines der herausragenden Merkmale der Software ist einmal mehr die Eignung des Programmes für Einsteiger und Profis gleichermaßen: Verschiedene Bedienoberflächen bieten dem versierten Anwender alle benötigten Funktionen per Mausklick, Anfänger hingegen werden zunächst nur mit den grundlegenden Bedienelementen konfrontiert und finden somit einen relativ leichten Zugang zum Programm. Ein gutes Tutorial-Video hilft zudem bei den ersten Schritten, allerdings leuchtet nicht so ganz ein, warum die Sprachausgabe des Videos zwar in Deutsch, dafür aber mit starkem englischem Akzent daherkommt.
Insgesamt 64-Stereo-Spuren für Audio und Video geben genügend Spielraum auch für ausgefallene und komplexe Arrangements, wobei die Bedienung per simplem Drag&Drop sehr intuitiv nachvollziehbar ist. Sounds wie Gitarrenriffs oder Drum-Beats können aus den jeweiligen Ordnern aufgenommen, im Arranger platziert und beliebig verlängert oder verkürzt und kopiert werden. Die Stilvielfalt ist dabei beachtlich, von House über Hip-Hop bis hin zu Rock und Pop bleiben kaum Musikwünsche offen.
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Acht virtuelle Instrumente, wie etwa die BeatBox oder die Drum&Bass-Machine, lassen sich zur Erstellung individueller Sounds verwenden. Zudem lässt sich jedes einzelne Elemet im Arranger mit zahlreichen Effekten versehen, angefangen beim Hall über verschiedene Echos bis hin zu – allerdings nur bei entsprechender angeschlossener Hardware hörbaren – 3D-Sounds kann jede Spur und jeder Sound separat verfremdet werden.
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Der Music Maker kann WAV-, MPEG-, MP3- und CDA-Daten laden und bearbeiten. Zudem verwendet Magix ein eigenes, HDP benanntes Format, mit dem Wave-Dateien mit Grafik-Dateien verbunden werden können. Will man Dateien exportieren, kann man dies im WAV-, MP3- oder MPEG-Format tun, allerdings kann der beigefügte Encoder nur 20 MP3-Dateien erzeugen, danach kann ein kostenpflichtiges Update erworben werden.
Ähnlich wie bei der Musikerstellung gibt es auch bei der Kreation eigener Videos vielfältige Möglichkeiten: Neben vom Programm angebotenen Spezialeffekten wie Bluebox oder Rotation sind Überblendungen und "Bild-im-Bild"-Darstellungen per Knopfdruck möglich. 140 verschiedene Clips werden dabei ebenso wie 600 Effekt-Vorlagen mitgeliefert, natürlich können aber auch eigene Dateien eingelesen und bearbeitet werden.
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Schließlich ist die Software auch zur Erstellung eigener Websites geeignet: Rich Media Sites können per Klick gestaltet werden, mit den eigenen Tracks im Netz publiziert und durch Texte, Fotos und einiges mehr ergänzt werden.
Der Music Maker 7 ist ab sofort zum Preis von 99,- DM im Handel erhältlich. Neben der Standard-Version ist auch noch eine deLuxe-Edition zum Preis von 199,- DM verfügbar. Diese bietet einige zusätzliche Features wie ein weiteres virtuelles Instrument (VoiceSynth), CD-Brennfunktionen sowie DirectX und VST-Plugin Konverter.
Fazit: Magix bleibt seinem Ruf, Produkte mit herausragendem Preis/Leistungs-Verhältnis zu veröffentlichen, mehr als treu: Die Funktionenvielfalt der Software lässt sich kaum auch nur annähernd komplett im Rahmen eines Testes darstellen, die leichte Bedienbarkeit sowie die Vielzahl mitgelieferter Sounds und Effekte dürften Anfänger wie versiertere Anwender gleichermaßen begeistern. Angesichts des günstigen Verkaufspreises von knapp 100 DM fällt es somit schwer, etwas am Music Maker 7 auszusetzen.