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SuSE Linux 7.3 kommt am 13. Oktober

Verbesserte Hardware-Erkennung und vereinfachte Installation. SuSE Linux geht in die nächste Runde – die nächste Auflage der Nürnberger Linux-Distribution soll ab 13. Oktober im Handel erhältlich sein. Dabei präsentiert sich SuSE Linux 7.3 mit der aktuellen Version 2.2.1 der Bedienoberfläche KDE und dem vor wenigen Tagen erschienenen Kernel 2.4.10.
/ Jens Ihlenfeld
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SuSE Linux 7.3 ermöglicht bereits bei der Installation den Aufbau einer "Personal Firewall" und bietet dazu ein grafisches Frontend. Damit sollen auch Linux-Einsteiger in der Lage sein, ihren Rechner oder ihr Netzwerk wirkungsvoll vor dem nicht autorisierten Zugriff via Internet zu schützen.

Bei Verwendung des "Kryptofilesystems" bleiben vertrauliche Informationen selbst beim Diebstahl der kompletten Hardware vor fremden Augen geschützt. Denn die gespeicherten Daten liegen nur dann in entschlüsselter Form vor, wenn der Nutzer beim Rechnerstart das Passwort für die Daten korrekt eingegeben hat. Mit dem Mailscanner Amavis (A Mail Virus Scanner) und der PGP-Verschlüsselung für E-Mails enthält SuSE Linux 7.3 weitere, bewährte Sicherheitswerkzeuge.

Erheblich vereinfacht gestalten soll sich die parallele Installation von SuSE Linux neben Windows 95, 98 oder Millennium. SuSE Linux 7.3 erkennt automatisch den freien Plattenplatz und macht einen entsprechenden Vorschlag für die Aufteilung der Festplatte. Mit einem "Weiter" im Installationsdialog ist nun die einstige "Partitionierungs-Hürde" überwunden.

Dank deutlich erweiterter Hardware-Erkennung, die z. B. nun auch CD-Brenner umfasst, erfolgen Installation und Internetanschluss durch das Setup-Tool YaST2 nahezu selbstständig, so SuSE. Neu sind auch Module für die Einrichtung von TV-Karten (BTTV) und Scannern. Mit YaST2 lassen sich jetzt Monitor- und Desktop-Einstellungen auch im laufenden Betrieb vornehmen. Die Unterstützung von Software-RAID bringt höhere Performance und schützt zuverlässig vor Datenverlust.

Linux-Profis bietet die neue Version einen Runlevel-Editor zum selektiven Aktivieren von Serverdiensten. Mit einem grafischen YaST2-Frontend für den Logical Volume Manager lassen sich die Linux-Partitionen ab sofort auch im laufenden Betrieb verändern. Erstmalig enthalten sind auch YaST2-Module zur Verwaltung von NIS-Servern sowie NIS- und LDAP-Clients. Neben dem ReiserFS stehen zudem mit JFS und Ext3 zwei weitere Dateisysteme mit Journaling-Funktionalität zur Auswahl.

SuSE Linux 7.3 kommt wie seine Vorgänger als Personal Edition auf drei CD-ROMs oder als Professional Edition mit sieben CD-ROMs und einer DVD. Ab 13. Oktober soll das Paket beim Hersteller sowie im Buch- und Computerfachhandel erhältlich sein. Der empfohlene Verkaufspreis für SuSE Linux 7.3 Personal (3 CDs, 3 Handbücher, 60 Tage Installationssupport) beträgt 49,90 Euro bzw. 97,60 DM. SuSE Linux 7.3 Professional (7 CDs, 1 DVD, 5 Handbücher, 90 Tage Installationssupport) kostet 78,90 Euro bzw. 154,31 DM. Das SuSE Linux 7.3 Professional Update ist für 49,90 Euro bzw. 97,60 Euro zu haben.


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