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Unterhaltungssoftware - Geringes Wachstum im 1. Halbjahr '01

Branche hofft auf Potenzial der Next-Generation-Konsolen

Laut dem Verband der Unterhaltungssoftware Deutschland (VUD) verzeichnete der Gesamtmarkt Unterhaltungssoftware in der ersten Jahreshälfte 2001 im Vergleich zum Vorjahrszeitraum einen kleinen Zuwachs um 0,6 Prozent auf 34,76 Millionen Stück verkaufte Produkte. Im Wert sank der Umsatz allerdings um 5,2 Prozent auf 1,437 Millionen DM.

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"Der Markt ist im 1. Halbjahr 2001 zwar gehörig in Bewegung geraten, insgesamt bewegt er sich aber auf Vorjahresniveau. Bei eingehender Betrachtung der einzelnen Bereiche werden zum Teil erhebliche Unterschiede deutlich", kommentiert VUD-Geschäftsführer Herman Achilles die GfK-Auswertung.

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Bei der Betrachtung der Teilmärkte verzeichne der Bereich PC-Entertainment als einziges Segment einen Wertzuwachs um 1,7 Prozent auf 651,49 Millionen DM und bei den abgesetzten Stückzahlen eine Steigerung um 13,7 Prozent auf 16,77 Millionen Stück. Diese Steigerungen wurden allerdings durch einen Rückgang des durchschnittlichen Abgabepreises von 43,44 DM auf 38,55 DM erkauft.

Der Trend hin zu qualitativ hochwertigeren Programmen zeige sich laut VUD bei den Ergebnissen für den Teilmarkt PC-Edutainment/Infotainment: Insgesamt wurde hier im Vergleichszeitraum mit 9,24 Millionen Stück (minus 15,7 Prozent) ein Umsatz von 257,25 Millionen DM (minus 0,4 Prozent) erzielt, wobei der durchschnittliche Abgabepreis von 23,56 DM auf 27,84 DM je Stück anstieg. Wie der VUD in einem Preisanstieg einen Qualitätsanstieg ausmacht, wurde nicht erklärt.

Obwohl für die Videospiele-Konsolen-Software der Absatz mit 8,4 Millionen Einheiten spürbar (plus 1,9 Prozent) anstieg, so musste dieser Bereich doch ein Minus von 13,4 Prozent im Wert auf 522,24 Millionen DM verzeichnen. Das sei in erster Linie durch den weiteren Rückgang des Durchschnittspreises auf 62,17 DM pro Titel begründet, heißt es vom VUD.

Bezogen auf die unterschiedlichen Systeme liegen die Softwareabsätze für Sonys PlayStation-Konsolen PSone und PS2 sowie für Nintendos Handheld-Konsole Game Boy auf Vorjahresniveau. Dagegen sank der Absatz von Programmen für Nintendo64 (minus 33,7 Prozent) und besonders drastisch für Segas nicht mehr hergestellte Dreamcast-Konsole.

"Die Umbruchphase mit den Einführungen neuer Plattformen wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Mit großem Interesse werden wir die weitere Entwicklung der PS2 und des GB Advance in den kommenden Monaten verfolgen. Die darüber hinaus im kommenden Jahr in Deutschland anstehenden Premieren von Xbox und Gamecube werden die Ausgangslage für die Softwareanbieter insgesamt weiter verbessern", kommentierte Ronald Schäfer, ebenfalls Geschäftsführer des VUD, das Halbjahresergebnis.



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isofreund 02. Okt 2001

wenn ich mir ansehen muß, wie ein käufer deutscher pc-spiele mit abgespeckter packung...

Herbert 28. Sep 2001

Da stimmt wohl was nicht. Nahezu jedes Spiel, welches neu erscheint, hat Bugs, mehr oder...


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