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PopNet Internet AG meldet Insolvenz an

Internet- und E-Business-Dienstleister ist zahlungsunfähig. Nachdem am Dienstag bekannt wurde, dass die Commerzbank der PopNet Internet AG die Kreditlinien in Höhe von 17,5 Millionen DM gestrichen hat, hat PopNet jetzt auf Grund von Zahlungsunfähigkeit Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt.
/ Jens Ihlenfeld
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Nach erneuter Prüfung der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens, sich abzeichnender Umsatzrückgänge, zunehmender Liquiditätsbedürfnisse bis Jahresende und der negativen gesamtwirtschaftlichen Perspektive ist der Vorstand der PopNet Internet AG in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat nun zu dem Ergebnis gekommen, einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu stellen. Der oben genannte Antrag wurde am Mittwoch um 16.30 Uhr beim zuständigen Amtsgericht Hamburg eingereicht.

PopNet erwartet nun die kurzfristige Bestellung eines vorläufigen Insolvenzverwalters und hofft auf eine Sicherung von Arbeitsplätzen und Kundenbeziehungen sowie der Erhaltung gesunder Geschäftsbereiche. Man verfüge neben dem Know-how hochqualifizierter Mitarbeiter über erfolgsversprechende Aufträge und etablierte Großkundenbeziehungen zu Unternehmen klassischer Industrie- und Dienstleistungszweige.

Vor der Kündigung der Kreditlinien durch die Commerzbank habe man intensive Bemühungen und Verhandlungen mit einem potenziellen Partner geführt, die aber nach dem tragischen Ereignis in den USA unterbrochen wurden.


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