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Telekom- und Internetbranche wehrt sich gegen TKÜV

Interxion startet Initiative gegen den "Großen Internet-Lauschangriff". Der Internetspezialist Interxion hat eine Initiative gegen den großen Internet-Lauschangriff gestartet. Sie bündelt weite Teile der Telecom- und Internetbranche, die sich gegen die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geplante Telekommunikations-Überwachungsverordnung (TKÜV) wehren.
/ Andreas Donath
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"Würde die TKÜV zur Realität, käme das einem sehr weitgehenden Eingriff in die Privatsphäre von Millionen deutscher Internetnutzer gleich. Die Internetwirtschaft würde mit Kosten in deutlich zweistelliger Millionenhöhe belastet, was zwangsläufig zu einer Verteuerung des Internet für die Verbraucher führen würde. Bürger und Wirtschaft hätten gleichermaßen das Nachsehen" , argumentierte Gerd Simon, Geschäftsführer der Interxion Telecom GmbH.

Rund 85 Prozent des deutschen Internetverkehrs fließen nach eigenen Angaben über den im Interxion-Knoten gelegenen Deutschen Commercial Internet Exchange (DE-CIX). Der Widerstand gegen die TKÜV wird angeblich von der Mehrheit der an den Knoten angeschlossenen Netzbetreiber unterstützt.


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