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Test: Malprogramm Painter in der neuen Version 7

Painter 7 simuliert realistisch nahezu jede Mal- und Zeichentechnik

Im Juli stellte Corel die neue Software-Linie procreate vor. Insbesondere professionell kreative Menschen möchte der Software-Hersteller damit ansprechen und setzt dabei auf Kunden aus dem grafischen Gewerbe. Nun erscheint mit Painter 7 der erste Titel der Kollektion in Deutschland. Ursprünglich als Fractal Design Painter bekannt und von MetaCreations in der Version 5 und 6 geführt, hat Corel den Painter konsequent weiterentwickelt.

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Painter 7
Painter 7
Der Painter versteht sich im Bereich der Grafiksoftware seit jeher nicht als Konkurrent zu Adobes Photoshop, sondern als Ergänzung dazu, denn die Software hat nicht die fotorealistische Bildbearbeitung zum Inhalt. Im Mittelpunkt steht vielmehr die absolut realistische Simulation verschiedenster Malwerkzeuge und -techniken.

Die verbesserte Aquarelltechnologie ahmt das Verhalten von in Wasser gelösten Pigmenten nach, die sich auf dem Papier verteilen. Der Anwender vollzieht so die Arbeitsschritte eines Künstlers, als würde er tatsächlich auf Papier malen. Die Einstellungen reichen dabei von der Feuchtigkeit und Verdunstungsrate der Farbe bis hin zur Fließrichtung des Wassers. Auf diese Weise simuliert man verschiedene Techniken wie nass in nass oder nass-trocken.

Painter 7 mit Aquarellmalerei
Painter 7 mit Aquarellmalerei
Sehr schön gerät der optische Effekt, wenn der virtuelle Pinsel aufs Papier gebracht wird. Je nach Trocknungsrate und Feuchtigkeit des Papiers braucht es seine Zeit, bis die Farbe haftet. Leider erfordert gerade diese Funktion eine gewaltige Prozessorleistung. Ein Nachteil, wenn der Rechner beim Malen nicht mit der Geschwindigkeit des Anwenders mithält.

Die Tintentechnologie simuliert, wie sich dickflüssige oder auch klebrige Farben verhalten. Hier bringt man schnell große Mengen Öl- oder Acrylfarbe auf die Leinwand und kratzt sie gegebenenfalls auch wieder runter. Das Herunterkratzen von Farbe kann zum Beispiel das Ergebnis eines Linolschnittes beziehungsweise dessen Abdruck sein. Auch hier interagiert die Farbe noch nach dem Auftrag mit dem Untergrund und fließt womöglich zusammen oder bildet auf Grund der Oberflächenspannung Tropfen.

Test: Malprogramm Painter in der neuen Version 7 
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