Test: Malprogramm Painter in der neuen Version 7

Scriptzeichnung mit Painter 7
Scriptzeichnung mit Painter 7
Beim Auftrag von Kohle oder Kreide berücksichtigt Painter 7 auch die Richtung des Farbauftrags. Strukturiertes Papier deckt man nur komplett ab, wenn die Kreide in unterschiedlichen Richtungen geführt wird. Ansonsten bleibt die Struktur des Kartons erhalten. Eine Impastofunktion erzeugt automatisch Lichter und Schatten, um Erhebungen vorzutäuschen.

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Bei allen Werkzeugen fällt die Arbeit mit der Maus schwer. Richtiges Feingefühl und präzise Zeichnungen gelingen erst mit einem drucksensitiven Grafiktablett. Je nach Druckstärke beeinflusst dessen Stift die Breite oder Opazität, wodurch auch ein Duktus erkennbar wird. Sinnvollerweise hängt diese Funktion mit dem realen Werkzeug zusammen, das der Stift gerade repräsentiert, denn ein Pinsel reagiert auf Druck anders als ein Bleistift. Die Entwicklung zeigt, dass Grafiktabletts nicht nur für die Grafik-Elite bestimmt sind: Kleine A6-Tabletts bekommt man bereits zum Bruchteil des Preises von Painter 7 - eine Investition, die sich lohnt.

Zu den Neuerungen von Painter 7 gehören ferner ein Perspektivraster, eine verbesserte Bedienoberfläche und die Zusammenarbeit mit Adobe Photoshop. Dessen PSD-Format liest und schreibt das Corel-Programm aber nicht ohne Einschränkungen: Er interpretiert nur Dateien aus Photoshop 5 und vergisst dabei leider die Ebeneneffekte; Textebenen wandelt er in Pixel um. Painters Textwerkzeug arbeitet übrigens sehr viel besser als das in Photoshop, obwohl Adobe in der aktuellen Version 6 einiges daran verbessert hat. Zudem bietet Painter nun eine Echtzeit-Vorschau mit Angabe der aus einer gewählten Kompression zu erwartenden Dateigröße, wenn man Bilder als gif oder jpg für das Web abspeichert. Ein Pluspunkt für Web-Designer, auch wenn die Einstellmöglichkeiten nicht an Programme heranreichen, die speziell auf das Web-Publishing zugeschnitten sind.

Paletten im Anschnitt
Paletten im Anschnitt
Die Bedienoberfläche in Painter 7 erscheint auf dem Mac im frischen Aqua-Design von MacOS X. Für den Test verwendeten wir die PC-Version, so dass wir keine näheren Angaben zur Handhabung unter MacOS geben können. Windows-Anwender bekommen eine relativ zweckmäßig zu bedienende Oberfläche. Zu bemängeln ist aber die schwer lesbare geglättete Schrift in den Paletten bei entsprechend hoher Auflösung, wie sie bei solchen Arbeiten die Regel sind. Die umfangreichen Parameterfelder lassen sich zwar auf- und zuklappen, trotzdem ist die Eigenschaftenpalette schnell überladen. Irrelevante Parameter erscheinen ausgegraut, sind aber dennoch permanent vorhanden, was wertvollen Platz auf dem Bildschirm kostet. Unverzeihlich dabei, dass man Paletten nicht aus dem Programmfenster auf einen zweiten Monitor ziehen kann. Ein Fauxpas, der seinesgleichen nur bei Macromedias Director findet. Einige Werkzeuge lassen keine Darstellung der Pinselgröße auf dem Arbeitsbereich zu. Auf den ersten Blick schade, aber teilweise auch sinnvoll, weil sich der Pinselstrich auf dem Papier ohnehin noch verändert.

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