Test: PalmOS-Programmstarter Launcher III 3.0
Ferner steht nun eine rudimentäre Bedienung mit der Stowaway-Tastatur zur Verfügung. Man kann Programme starten und zwischen den Rubriken per Tastatur wechseln. Ferner werden die Drehräder (Jog-Dial) von Sony-PDAs und vom HandEra 330 unterstützt, um Launcher III auch einhändig zu bedienen. An kleineren Verbesserungen stehen jetzt alternativ zu den großen Programm-Icons auch kleine Piktogramme zur Wahl. Bei Geräten mit Farb-Display lässt sich die Hintergrundfarbe der einzelnen Gruppen-Tabulatoren von weiß in eine beliebige Farbe verändern. Leider unterstützt der Programmstarter nicht den großen Display-Bereich des HandEra 330, wenn das Graffiti-Feld ausgeblendet ist.
Weiterhin bindet Launcher III auf Wunsch Channels vom Mobile Internet Kit, DOC-Dateien oder HackMaster-Erweiterungen ein. Ein Klick darauf startet die Datei mit der zuvor festgelegten Applikation. Diese lassen sich ebenso wie die Programme bequem per Drag-and-Drop dem gewünschten Programm-Reiter zuordnen. Die einzelnen Programm-Reiter lassen sich bei Bedarf verbergen, was bei vielen installierten Programmen die Übersicht erhöht, um weniger häufig genutzte Applikationen zu verbergen.
Launcher III 3.0 ist ab sofort für PalmOS ab der Version 3.0 zum Preis von 9,95 US-Dollar zu haben. Eine Testversion steht parallel zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit.
Fazit
Die neue Version 3.0 von Launcher III bringt viele Neuerungen für Besitzer von PalmOS-PDAs, die viel mit Speicherkarten hantieren. Als sehr nützliche Funktion erweisen sich die ShortCuts, um Applikationen auf Speicherkarten besser in PalmOS einzubinden. Wer hingegen seinen PDA ohne Speicherkarte verwendet, findet nicht viel Neues in der aktuellen Version. Er kann getrost auf den Kauf verzichten und weiterhin die Freeware-Fassung Launcher III 2.2 verwenden.



