• IT-Karriere:
  • Services:

FSF: RTLinux verletzt die GPL

Free Software Foundation ermahnt Victor Yodaiken

Die Free Software Foundation (FSF) hat jetzt offiziell erklärt, dass "RTLinux" von Victor Yodaiken und seiner Firma FSMLabs die GPL verletzt. Das Echtzeitbetriebssystem RTLinux erweitert den unter der GNU General Public License stehenden Linux-Kernel um Echtzeit-Interrupt-Handling, das in der verwendeten Form von Yodaiken patentiert ist.

Artikel veröffentlicht am ,

Eben diese "Patent-Lizenz" beschränkt nach Meinung der FSF die Verteilung des unter GPL stehenden Programms. Die FSF spricht sich gegen Software-Patente aus und ist zudem der Ansicht, dass Yodaikens Patent-Lizenz die GPL des Linux-Kernels verletzt.

Stellenmarkt
  1. Apotheke im Paunsdorf Center Inh. Kirsten Fritsch e. K., Markkleeberg
  2. ivv GmbH, Hannover

"Software-Patente sind eine schädliche Regierungsmethode, um Monopole zu erschaffen und die Freiheit von Computer-Nutzern zu beschränken", so die FSF in einer Presseerklärung. "Wir sprechen uns gegen diese Methoden aus und denken es ist eine Schande, dass Victor Yodaiken dafür entschieden hat, ein Patent für etwas geltend zu machen, das, so glauben wir, nicht patentiert werden sollte und kann." Das Patent beschreibt Echtzeit Interrupt Handling unter Verwendung einer Software-Emulationsschicht zur Interruptmaskierung, so dass Interrupts nach Priorität behandelt werden können. Laut FSF habe es solche Methoden aber schon vorher gegeben.

Yodaiken habe nun versucht, das Patent dazu zu verwenden, restriktive Bedingungen auf ein unter der GPL stehendes Programm anzuwenden. Diese Bedingungen stehen im Konflikt zur GNU General Public License und führen damit zu einer Verletzung der GPL, so die FSF.

Man habe Yodaiken auf die Problematik hingewiesen und ihm dargelegt, welche Lizenzbedingungen mit der GPL konform wären. Es sei nun an ihm, sich nach der GPL zu richten oder die Verbreitung einzustellen.

Es sei nun aber an den Copyright-Inhabern von Linux, die GNU GPL für ihren Code einzufordern - die FSF gehört nicht dazu, hat sie sich doch nie an der Entwicklung des Linux-Kernels beteiligt, auch wenn viele ihrer Applikationen in Zusammenhang mit dem Betriebssystem GNU/Linux stehen. Dennoch werde die FS andere Unternehmen unterstützen, sollten diese rechtlich gegen Yodaiken vorgehen, wenn er die Verletzung der GPL nicht einstellt.

FSMLab arbeitet unter anderem mit Red Hat und Lineo zusammen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Mobile-Angebote
  1. 689€ (mit Rabattcode "PRIMA10" - Bestpreis!)
  2. 749€ (mit Rabattcode "PERFECTEBAY10" - Bestpreis!)
  3. 304€ (Bestpreis!)
  4. 328€ (mit Rabattcode "YDENUEDR6CZQWFQM" - Bestpreis!)

Folgen Sie uns
       


Besuch beim Cyberbunker

Wir haben uns den ominösen Cyberbunker an der Mosel oberhalb von Traben-Trarbach von außen angeschaut.

Besuch beim Cyberbunker Video aufrufen
The Secret of Monkey Island: Ich bin ein übelriechender, groggurgelnder Pirat!
The Secret of Monkey Island
"Ich bin ein übelriechender, groggurgelnder Pirat!"

Das wunderbare The Secret of Monkey Island feiert seinen 30. Geburtstag. Golem.de hat einen neuen Durchgang gewagt - und wüst geschimpft.
Von Benedikt Plass-Fleßenkämper


    Corsair K60 RGB Pro im Test: Teuer trotz Viola
    Corsair K60 RGB Pro im Test
    Teuer trotz Viola

    Corsair verwendet in der K60 Pro RGB als erster Hersteller Cherrys neue preiswerte Viola-Switches. Anders als Cherrys günstige MY-Schalter aus den 80ern hinterlassen diese einen weitaus besseren Eindruck bei uns - der Preis der Tastatur hingegen nicht.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Corsair K100 RGB im Test Das RGB-Monster mit der Lichtschranke
    2. Corsair Externes Touchdisplay ermöglicht schnelle Einstellungen
    3. Corsair One a100 im Test Ryzen-Wasserturm richtig gemacht

    Vivo X51 im Test: Vivos gelungener Deutschland-Start hat eine Gimbal-Kamera
    Vivo X51 im Test
    Vivos gelungener Deutschland-Start hat eine Gimbal-Kamera

    Das Vivo X51 hat eine gute Kamera mit starker Bildstabilisierung und eine vorbildlich zurückhaltende Android-Oberfläche. Der Startpreis in Deutschland könnte aber eine Herausforderung für den Hersteller sein.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Software-Entwicklung Google veröffentlicht Android Studio 4.1
    2. Jetpack Compose Android bekommt neues UI-Framework
    3. Google Android bekommt lokale Sharing-Funktion

      •  /