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Test: Carrara Studio im Paket mit Amapi

3D-Render-Software Carrara Studio 1.1 tritt Nachfolge von Carrara an

Nach dem kurzen Auftritt von MetaCreations Carrara Anfang 2000 bringt nun die vor gut einem Jahr von ehemaligen MetaCreations-Mitarbeitern gegründete TGS-Tochter Eovia die Version 1.1 der 3D-Software auf den Markt. Die neue Version der Windows- und MacOS-Software bekam zwar kaum neue Funktionen, arbeitet jetzt aber deutlich stabiler und wird zudem zu einem deutlich geringeren Preis angeboten.

Artikel veröffentlicht am ,

Carrara Studio 1.1
Carrara Studio 1.1
Die MetaCreations-Herkunft Carraras lässt sich nicht leugnen: Die Bedienoberfläche entspricht weitestgehend dem, was man von anderen MetaCreations-Produkten kennt. Anwender von Bryce oder Poser können daher sofort mit Carrara Studio loslegen. Der sehr ansprechenden Oberfläche wird eine leichte und intuitive Bedienung nachgesagt, die man aber erst erlernen muss. Ganz im Unterschied zu einer typischen Windows-Bedienung, die der Anwender bereits beherrscht und keine nennenswerten Vorteile gegenüber der Carrara-Oberfläche bringt.

Assemble-Raum
Assemble-Raum
So genannte Räume teilen die Programmfunktionen logisch auf und sind ein altbewährtes Mittel, das man bereits von anderen MetaCreations-Titeln kennt und schon im Autodesk 3D-Studio unter DOS Verwendung fand. Damit lassen sich Projekte sehr viel leichter handhaben, weil die Menüs und Paletten im jeweiligen Raum den Anwender nur mit relevanten Informationen versorgen. So besitzt Carrara Studio fünf Räume, angefangen mit der Assemble-Abteilung, in der die Grundkörper arrangiert werden. Darunter befinden sich nicht nur einfache geometrische Formen wie Kugel, Quader und dergleichen, sondern auch Text, Rohlinge für Landschaften und atmosphärische Effekte sowie Partikelsysteme.

In diesem Raum definiert man auch Animationen, entweder entlang von Bewegungspfaden oder per Motion-Tween, wobei Start- und Zielpunkt der Animation festgelegt werden und eine lineare Bewegung vom Programm errechnet wird. Die jederzeit verfügbare Zeitleiste generiert dann automatisch benötigte Keyframes für den gewählten Zeitpunkt. Leider lassen sich an der Zeitachse diese Schlüsselbilder nur verschieben, um damit die Geschwindigkeit der Animation zu beeinflussen. Eine direkte Eingabe von Parametern, wie es etwa 3D-Studio MAX vormacht, kennt Carrara Studio nicht. Eigenschaften der Transformation und Modifikation können vom Anwender per Maus oder bei Bedarf auch per Tastatur in einem Pop-up-Fenster bearbeitet werden. Damit eignet sich Carrara auch für die Schaffung technischer Körper und Animationen.

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Ronald Vogel 13. Nov 2001

Ich nutze Carrara Studio erst seit wenigen Tagen und habe am ersten Tag einen Bug in der...


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