Spieletest: From Dusk Till Dawn - Blutsauger-Action
Neues Spiel vom "Alone in the Dark"-Erschaffer. 1996 begeisterte der von Robert Rodriguez und Quentin Tarantino geschaffene Leinwandstreifen "From Dusk Till Dawn" zahlreiche Kinogänger. Fünf Jahre später sollen jetzt auch die PC-Spieler die wüste Vampir-Orgie in ihr Herz schließen. Mit Hubert Chardot konnte dabei ein in Gruseldingen erfahrener Experte für das Spiel gewonnen werden.
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Auf das Konto von Chardot geht bereits die erfolgreiche "Alone in the Dark"-Reihe, und auch das in Deutschland leider völlig unzurecht untergegangene Horror-Adventure 'Devil Inside' stammt aus seiner Feder. Für das "From Dusk Till Dawn"-PC-Spiel erdachten Chardot und das Entwicklerteam von Gamesquad nun eine Story, die allerdings nur rudimentär mit dem Kinofilm zu tun hat.
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Seth Gecko, der im Kinofilm von George Clooney gespielt wurde, befindet sich nach den makabren und im Film dargestellten Vorgängen in der Bar Titty Twister auf einem Gefängnisschiff, das ihn nach New Orleans bringen soll. Dort droht ihm die gerichtliche Verurteilung auf Grund von Verbrechen, die er nicht begangen hat – eine mehr als trostlose Situation. Allerdings ändert sich urplötzlich der Kurs des Schiffes – und anstelle von Wärtern und Gefangenen ist das schwimmende Gefängnis auf einmal bevölkert von unzähligen Blutsaugern.
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Natürlich steht fortan die Befreiung von der Vampirplage auf der Tagesordnung, und dabei ist durchaus Vielseitigkeit gefragt: Neben eher konventionellen Schusswaffen wie Pistolen und Gewehren stehen Gecko auch Holzpflöcke oder Kreissägen bei der Blutsaugerhatz zur Verfügung. Auch eine Wasserpistole verrichtet ihren Dienst, solange sie nur mit gesegneter Flüssigkeit gefüllt ist.
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Grafisch vermag das Spiel leider nicht vollkommen mit der prinzipiell sehr atmosphärischen und düsteren Stimmung Schritt zu halten – die Devil-Inside-Engine fällt gegenüber dem aktuellen technischen 3D-Standard deutlich ab und liefert recht eckige Zombieköpfe sowie manchmal etwas unbeholfene Animationen. Auch bei der deutschen Sprachausgabe hätte etwas mehr Enthusiasmus sicher nicht geschadet, beim oft doch sehr nüchternen Tonfall der Charaktere hat man nicht das Gefühl, dass sie sich ihrer akuten Gefährdung bewusst wären.
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Dafür ist die Steuerung, egal ob man sich für die First-Person oder die Third-Person-Sicht entscheidet, einfach und praktisch. Per Maus und Tastatur lassen sich die Räume des Knast-Tankers recht bequem erkunden.
Fazit: Auch wenn die Storyline des Spieles nur wenig Gemeinsamkeiten mit dem Kinofilm aufweist, stimmen hier die gruselige und oft für wohlige Schauer sorgende Atmosphäre und der doch manchmal bizarre Humor. Technisch hätte es aber ruhig ein wenig mehr sein dürfen, ansprechendere Grafik und eine bessere Synchronisation hätten dem Titel merklich gut getan.