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Deutsche meiden Internet wegen Datenklau-Ängsten

Studie über die Computerisierung des Alltags

Die Unsicherheit im Umgang mit den eigenen Daten entwickelt sich zum größten Hindernis für die Verwirklichung der politischen Forderung "Internet für alle". Mehr als zwei von fünf Bundesbürgern (45 Prozent), die beruflich oder privat einen Computer nutzen, verzichten nach einer Studie des BAT Freizeit- Forschungsinstituts auf das Surfen im Internet, um Datensicherheitsmängeln aus dem Wege zu gehen.

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Nur jeder vierte PC-Nutzer (25 Prozent) fühlt sich richtig darüber informiert, wie er die eigenen Daten wirksam schützen kann. Dies geht aus der neuen Studie "Der gläserne Konsument" hervor, in der das Freizeit-Forschungsinstitut der British American Tobacco 2.000 Bundesbürger ab 14 Jahren repräsentativ nach ihrer Einschätzung zu Datenschutz und Schutz der Privatsphäre im Zeitalter des Internets befragt hat.

"Nicht Netzanschluss und Computerkompetenz entscheiden darüber, ob sich die Internetrevolution auf breiter Ebene durchsetzt", so Institutsleiter Prof. Dr. Horst W. Opaschowski. "Es ist mehr die Angst der PC-Nutzer vor dem Datenklau im Internet".

Jeder fünfte Bundesbürger (22 Prozent) nutzt nach der Studie beruflich einen PC, jeder dritte (34 Prozent) privat zu Hause. Einen Internetzugang im Büro haben 12 Prozent der Bevölkerung und zu Hause kann jeder sechste Bundesbürger (17 Prozent) von Onlinediensten Gebrauch machen. Der Vernetzungsgrad der Bevölkerung sagt jedoch nur wenig über die tatsächliche Nutzungsintensität aus. Nur jeder vierte Bundesbürger (25 Prozent) nutzt "wenigstens einmal in der Woche" den PC zu Hause. Im Internet surft lediglich jeder neunte private Verbraucher regelmäßig - wenn auch mit wachsender Tendenz (1996: 2 Prozent - 1998: 3 Prozent - 2000: 8 Prozent - 2001: 11 Prozent).

Die Studie "Der gläserne Konsument. Die Zukunft von Datenschutz und Privatsphäre in einer vernetzten Welt" ist für 28,- DM beim Freizeit-Forschungsinstitut der British-American Tobacco (Germany) GmbH, Alsterufer 4, 20354 Hamburg zu beziehen (Telefon 040/4151 2288 - Telefax 040/4151 3231). Die Studie enthält Grafiken, Tabellen und Kommentare zum Vernetzungsgrad der Deutschen und informiert über die Einstellung der Bevölkerung zu Datenspeicherung und Datenschutz, Videoüberwachung und Datenmissbrauch.


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andirola 11. Sep 2001

Nein, Michael, er meinte doch die allgemeine Nutzung auch ohne das Internet dieser...

Michael Schmid 11. Sep 2001

Dann hast Dus noch nicht mitgekriegt: Die gleichen Vorbehalte existieren deswegen gegen...

danila 11. Sep 2001

Ich weiss dann nur nicht (okay, verstehen kann mans eh nicht) warum die Leute dann...

Michael Schmid 11. Sep 2001

Das war schon immer so. Der Deutsche betrachtet die unwahrscheinlichste Möglichkeit als...

tobi 11. Sep 2001

Nein aber sie könnten.. davor haben sie so ne Panik, dass sie keine Netzwerkkabel...



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