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Ericsson Deutschland entlässt 400 Mitarbeiter

Geschäft in Deutschland, Österreich und der Schweiz wird vereint. Ericsson will seine Organisation in Deutschland, der Schweiz und Österreich zusammenschließen. Die drei bestehenden Landesorganisationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz wurden am 1. September organisatorisch zusammengefasst. Als Teil des globalen Kostensenkungsprogramms wird in der neuen Organisation die Zahl der Arbeitsplätze von derzeit 3450 Mitarbeiter auf 2890 reduziert.
/ Andreas Donath
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Die Kostensenkungsprogramme in Deutschland, Österreich und der Schweiz konzentrieren sich auf die gemeinsame Nutzung von Verwaltungs- und anderen zentralen Aufgaben. Die neue zusammengefasste Drei-Länder-Organisation "DACH" (D für Deutschland, A für Österreich und CH für die Schweiz) soll für wichtige Mobilfunkmärkte verantwortlich sein. Mit UMTS-Netztechnik werden D2 Vodafone, MobilCom und E-Plus in Deutschland, Mobilkom und Connect One in Österreich sowie Swisscom in der Schweiz beliefert. Außerdem liefert Ericsson GSM-Netztechnik an D2 Vodafone und Swisscom sowie eine Reihe von Kunden mit Multiservice-Netzwerken.

In Deutschland wird die Zahl der Arbeitsplätze um rund 400 reduziert, darin sind 150 Arbeitsplätze enthalten, die ausgelagert werden sollen. In Österreich und in der Schweiz werden jeweils circa 80 Arbeitsplätze reduziert. Auch in diesen Ländern überprüft Ericsson die Möglichkeit des Outsourcings.

Die neue Organisation DACH wird von Düsseldorf aus geführt. Der derzeitige Präsident der Ericsson Schweiz AG, Kristian Teär, leitet die neue Organisation. Die rechtlichen Landesgesellschaften bleiben erhalten und werden von den jetzigen Präsidenten geführt.


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