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Studie: Video auf Abruf in Europa bald Massenmarkt

Neben technischen Schwierigkeiten sind allerdings noch weitere Hürden zu überwinden, bevor VOD so richtig in Gang kommen kann: Frost & Sullivan nennt unter anderem die nach wie vor bestehenden Unklarheiten in Bezug auf die "letzte Meile" zwischen Telefonnetz/Internet und Abonnenten sowie die Diskussionen um die Umsatzverteilung zwischen Netzbetreibern und Inhaltsanbietern. Verschiedene Telekommunikationsunternehmen konzentrieren sich derzeit laut Studie noch darauf, ihre finanzielle Stabilität wiederzuerlangen, bevor sie ihre Produktpalette um neue Dienste erweitern.

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Allerdings befänden sich bei vielen geplanten VOD-Diensten Produkttests und finanzielle Verhandlungen bereits im Endstadium. Laut Frost & Sullivan gibt es in jedem europäischen Land mindestens ein Telekom-Unternehmen oder einen Kabelbetreiber mit konkreten Plänen für eine Markteinführung innerhalb der nächsten zwei Jahre. Im Jahr 2002 soll VOD in Spanien, Holland und Portugal auf den Markt kommen, 2003 in Deutschland und Skandinavien und 2004 in Frankreich und Belgien. Als zukünftige Akteure in der VOD-Arena nennt die Studie die Telekommunikationsunternehmen Telefonica, KPN, Deutsche Telekom, Telia und Telenor, im Kabelbereich NTL, UPC, Callahan und Telewest.

Der zunehmende Wettbewerbsdruck im TV-Markt wird die TV-Gesellschaften laut Studie dazu zwingen, ihre Programmstrategien zu überdenken. Mit VOD trete hier ein ernst zu nehmender Konkurrent auf den Plan, der die Popularität von interaktivem digitalem Fernsehen und fortgeschrittenen Kabeldiensten noch steigere. Gleichzeitig eröffne sich den Anbietern durch die Wahlfreiheit, welche die Abonnenten haben, zunehmend die Möglichkeit zu individuellen Zusatzangeboten und nutzerbezogener Werbung. Bei den Dienste-Anbietern in diesem Markt zeichne sich derzeit ein grundlegender Wandel ab; Gründe dafür sind laut Frost & Sullivan die Konsolidierung in der Kabelbranche und die voranschreitende Deregulierung und Liberalisierung des Telekom-Marktes. Diese Veränderungen werden die Entwicklung und den Erfolg von VOD-Diensten nachhaltig beeinflussen, schließt die Studie.

Die Studie "The European Video On Demand Market (Report B002)" ist über Frost & Sullivan zum Preis von 5.000,- Euro zu beziehen.

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kkrug 06. Mär 2002

Mal sehen wann die "Sponsoren" dieser rosaroten (oder magenten;-) ) Studie ihr böses...

CK (Golem.de) 07. Sep 2001

Ob Frost & Sullivan sich in der Studie mit der Problematik beschäftigen, kann ich leider...

x 07. Sep 2001

hat ja eh fast jeder in europa einen cable anschluss auch wenn momentan vileicht nur...

N.N. 07. Sep 2001

Das Thema Copyright wurde hier leider nicht mit einbezogen, obwohl man in anderen...


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