US-Justizministerium will keine Aufspaltung Microsofts
Schnelles Urteil im Sinne der Kunden angestrebt. Das US-Justizministerium hat Microsoft jetzt über sein weiteres Vorgehen im Kartellverfahren gegen den Softwarekonzern informiert. Man werde im Verfahren vor dem U.S. District Court keine Aufspaltung des Konzerns fordern. Auch werde man das Verfahren nicht über seine ursprüngliche Intention ausweiten. Damit zeigt sich gegenüber der alten Clinton-Regierung eine deutliche Meinungsänderung auf Seiten des jetzt von der Bush-Administration geführten Justizministeriums.
Die Ankündigung erfolgte auf Anweisung des District Court, der beide Parteien aufgefordert hatte, einen Status-Report zum weiteren Vorgehen im Verfahren abzugeben. Im Juni hatte das Berufungsgericht das Urteil von Richter Thomas Penfield Jackson aufgehoben, der die Spaltung des Softwarekonzerns aus Redmond angeordnet hatte.
Das US-Justizministerium zeigt sich damit offen für eine alternative Bestrafung Microsofts. Das Unternehmen war für schuldig befunden worden, sein Monopol bei PC-Betriebssystemen in illegaler Weise genutzt zu haben. Man hoffe das Verfahren so zu straffen und schnell zu einem Ende im Sinne der Kunden zu führen, so das US-Justizministerium.