THQ bringt Motorrad-Action auf die PlayStation 2. Im Zuge der Trendsport-Spielumsetzungen haben auch Motocross-Simulationen in letzter Zeit Hochkonjunktur. "MX 2002 featuring Ricky Carmichael" ist THQs aktueller Beitrag zur Motorrad-Manie, der PlayStation-2-Besitzern mehr als nur einen Blick wert sein sollte.
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Wie viele andere Titel in diesem Bereich bietet MX 2002 neben den klassischen Motocross-Rennen auch einen Freestylemodus, indem man durch möglichst waghalsige Akrobatik und spektakuläre Sprünge auf Punktejagd geht. Natürlich ist eine gewisse Einarbeitungszeit nötig, um die zeitweise etwas bockigen Fahrgeräte unter Kontrolle zu bekommen, prinzipiell lässt sich das Spiel aber sehr einfach und intuitiv bedienen.
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In der 125ccm-, 250ccm- und der Freestyle-Klasse darf man mit insgesamt 28 real existierenden Fahrerpersönlichkeiten antreten, darunter unter anderem Mike Larocco, Jeff Emig, Greg Albertyn, Carey Hart, Mike Cinqmars, Ezra Lusk oder Mike Jones. Befahrbar sind insgesamt 25 verschiedene Strecken, die fahrerisch meist recht abwechslungsreich und anspruchsvoll ausgefallen sind. Wettbewerbe wie Loretty Lynn's Amateur National Championships oder die Chevy Trucks U.S. Motocross Championships gehören ebenfalls zum Programmumfang.
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Mit Hilfe des Fahrer-Editor darf man sich auch seine eigens erdachte Persönlichkeit selber erstellen und diese dann etwa im Karriere-Modus sämtliche Stationen einer Profi-Motocross-Laufbahn erleben lassen. Wer erfolgreich die ersten Kurse absolviert, schaltet neue Kurse frei und darf sich über höhere Preisgelder sowie erfolgreichere Sponsorenverhandlungen freuen.
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Auch an den 16 Bikes darf natürlich nach Herzenslust herumgepfuscht werden, das Setup bietet hierzu eine Reihe gängiger Einstelloptionen. Wer lieber mit Mitspielern die Sand-, Stein- oder Eispisten entert, kann in sechs verschiedenen Multiplayer-Variationen wie beim "Stunt Showdown", "Challenge Race" sowie "Target Jumping" antreten.
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Die Grafik ist angenehm schnell und ansehnlich, wirkt allerdings manchmal etwas blass, ein paar Farben mehr hätten hier gut getan. Beim Soundtrack hingegen ging man auf Nummer Sicher, bekannte Punk- und Crossover-Sounds ergänzen die Motorsounds.
Fazit: An MX 2002 gibt es wenig auszusetzen, denn sowohl die Präsentation als auch die leichte Bedienbarkeit des Titels sowie die verschiedenen, die Motivation aufrecht erhaltenden Modi sind rundum gelungen. Das beste Motocross-Spiel bleibt allerdings weiterhin Excitebike 64 , in punkto Fahrgefühl kann MX 2002 diesem Nintendo-Titel nicht das Wasser reichen, auch wenn die Optik von Excitebike natürlich Hardware-bedingt dem THQ-Titel unterlegen ist. Wer aber Motorrad-Spaß auf der PlayStation 2 will, trifft mit MX 2002 zweifellos eine gute Wahl.