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Noch ein Schädling: APost verbreitet sich per E-Mail

Verschickt sich zusammen mit Dateien aus Windows-Verzeichnissen. Die Liste der Virenwarnungen erhöht sich um ein weiteres Exemplar. Network Associates McAfee warnt vor einem kürzlich entdeckten E-Mail-Wurm namens APost. Auf Grund des Anstiegs an infizierten Anwendern – besonders aus Deutschland – ist der Wurm von den Fachleuten als "Medium on Watch" hochgestuft worden.
/ Andreas Donath
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APost oder auch W32/APost@MM versendet sich selbst per E-Mail, zusammen mit Dateien aus Windows-Verzeichnissen als Attachement. Der Wurm nutzt dabei alle E-Mail-Adressen im Microsoft-Outlook-Adressbuch des infizierten Rechners.

Der Wurm kopiert sich selbst und schickt sich an alle gespeicherten E-Mail-Adressen des Nutzers. Dann zeigt er ein kleines Dialogfeld mit dem Titel "Urgent!" an und einen Button mit Namen "Open". Falls der Computernutzer diesen Knopf aktiviert, wird ein weiterer Kopiervorgang ausgelöst. Zudem wird eine Fehlerwarnung mit dem Namen "WinZip SelfExtractor: Warning" und der Meldung "CRC error: 34#" angezeigt.

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Eine vom Wurm versendete E-Mail ist an der Betreffzeile "As per your request" zu erkennen. Der dann folgende Nachrichtentext lautet: "Please find attached file for your review. I look forward to hear from you again very soon. Thank you." Angehängt ist ein Dateianhang mit dem Namen README.EXE.

"Der Wurm sucht zusätzlich im Windows-Verzeichnis nach README.EXE-Dateien, kopiert diese auf alle lokalen Laufwerke und sorgt dafür, dass solche Dateien beim Start automatisch geöffnet werden" , erklärte Dirk Kollberg von Network Associates.


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