Echtzeitstrategiespiel mit modernem Hintergrund. Echtzeitstrategiespiele gibt es mittlerweile wie Sand am Meer, doch nur wenige haben aktuelles Kriegsgerät und tatsächliches Geschehen zum Inhalt. Insofern unterscheidet sich "World War III Black Gold" von JoWooD erheblich von seinen Konkurrenten. Hier werden unverblümt echte Konflikte wie der um Kuwait, aber auch hypothetische mit modernem Waffengerät der Supermächte oder -möchtegerne durchgespielt.
Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.
Die Spieloberfläche unterscheidet sich nicht besonders von dem Urahnen des Genres Command & Conquer – auch hier müssen Fabriken, Fördertürme (diesmal geht es um Öl), Kraftwerke und Landebahnen gebaut werden. Um sein Arsenal aufzurüsten, kann man auch Waffenforscher beauftragen, die bestehenden Fähigkeiten der Waffen auszubauen bzw. neue zu erfinden.
Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.
Die "bestellten" Waffen und sonstiges Gerät werden mit dem Helikopter oder einem Transportflugzeug eingeflogen, dessen Anflugsrichtung man mit einem Mausklick ändern kann, um den Transport beispielsweise nicht gerade über feindlich besetztes Gebiet senden zu müssen. Dummerweise kann man jedoch parallel immer nur einen Einheitstyp oder ein Gebäude gleichzeitig bauen.
Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.
World War III basiert auf der Grafikengine von Earth 2150 und seines Nachfolgers The Moon Project, wurde aber hinsichtlich Detailgrad und Sichtenauswahl verbessert. Man kann aus einer Draufsicht einen Kameraschwenk samt Zoom durchführen, der dann letzlich die Spielfiguren von der Seite aus zeigt. Das Terrain ist mit vielen Erhebungen und Senken, Flüssen und Steppen ausgestattet und hat einen Einfluss auf Fahrgeschwindigkeit und die Möglichkeit, neue Gebäude anzulegen. Dank Bulldozern kann man jedoch Geländeunebenheiten ausgleichen.
Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.
Das Spiel erlaubt die Auswahl der Nationalität, auf dessen Seite man kämpfen will. Für die Kampagnen kann man zwischen den USA und Russland wählen, für einzelne Spiele auch den Irak. Neben den unterschiedlichen Einheiten, die einem so zur Verfügung stehen, sind es auch andere Strategien, die man verfolgen kann.
Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.
Die einzelnen Einheiten können wie in Echtzeit-Strategiespielen üblich, angewiesen werden, in Formation zu fahren, Positionen zu halten, einen Feind zu verfolgen oder ein Objekt zu begleiten. Eine Gruppenzusammenfassung fehlt ebenso wenig wie die Möglichkeit, mit einem Scoutfahrzeug autonom einzelne Kartenbereiche zu erkunden.
Im Spiel sind auch Massenvernichtungswaffen wie thermonukleare Sprengköpfe und chemische Waffen enthalten – gegen die Letzteren können die Einheiten mit Filtermasken ausgerüstet werden. Gegenmittel gegen ballistische Waffen sind nicht auf allen Seiten vertreten, die USA haben die bekannten Patriot-Raketen und eine satellitengestütze Abwehr. Radargestützte Aufklärung kann mittels Störsendern unterbrochen werden, Flugfahrzeuge mit Raketen und Flak bekämpft und Bodenziele mit Flächen- oder Einzelbombardements bekämpft werden. Der Irak verfügt zudem über Selbstmordkommandos, die versuchen, sich und die gegnerischen Einheiten auszuschalten.
Fazit: WWW III Black Gold scheint der wiederholte Versuch zu sein, mit Hilfe einer Modifikation des bekannten Command & Conquer-Genres mit sammeln, aufbauen, verbessern, angreifen oder verteidigen den Spieler zu faszinieren. Die Modifikation besteht außer einigem optischen Feintuning bisher aber nur darin, wirklich existierende Waffen und Konfliktgegner in ein Echtzeit-Strategiespiel zu packen. Im Preview jedenfalls hatte sich schon nach kurzer Zeit der Reiz des augenscheinlich Neuen deshalb abgenutzt. Über die unnötige Simulation von chemischen und nuklearen Waffen kann man zudem geteilter Meinung sein.