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NetObjects am Ende

Website-Tool-Entwickler stellt die Geschäftstätigkeit ein. Der amerikanische Softwarehersteller NetObjects hat mitgeteilt, dass man die Geschäftstätigkeit mit sofortiger Wirkung einstellen wird und die Aktiva so schnell wie möglich verkaufen wird. 48 Prozent von NetObjects gehören IBM.
/ Andreas Donath
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Die Ankündigung, die am Samstag, den 1. September 2001 erfolgte, beendet die Abwärtsspirale, in der sich das in Kalifornien beheimatete Unternehmen seit mehreren Monaten befand. Vor zwei Wochen kündigte NetObjects an, dass das Geld nicht mehr über den 30. September hinaus reichen würde.

NetObjects stellte mit den Website-Tools Fusion und Matrix Software her, mit der die Entwicklung und Verwaltung von Websites mit grafischer Benutzeroberfläche bewerkstelligt wurde.

Am Freitag kündigte NetObjects bereits an, dass man künftig nicht mehr an der Nasdaq gelistet würde, da man die 1-US-Dollar-Regelung unterschritten habe.

Am Ende des dritten Bilanzgeschäftsquartals hatte NetObjects noch 4,4 Millionen US-Dollar als Barmittel und barähnliche Mittel angegeben, während hingegen die Passiva 7,8 Millionen US-Dollar lägen und damit deutlich über den Aktiva von 6,6 Millionen US-Dollar.

Auch eine Kundenrettungsaktion, "Save NetObjects", die von begeisterten Kunden ins Leben gerufen wurde, konnte das Unternehmen nicht mehr retten.


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