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Bundeskanzler setzt sich für Flatrate ein

Gerhard Schröder fordert Telekom zur Einigung mit Wettbewerbern auf. Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hat sich auf dem Tag der offenen Tür im Bundeskanzleramt für eine Internet-Flatrate ausgesprochen. In einem Interview mit AOL unterstützte der Bundeskanzler dessen Forderung nach einer Flatrate: "Das ist eine gute Sache, und AOL fordert das auch zu Recht" .
/ Andreas Donath
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Der Kanzler verlangte von der Deutschen Telekom daher eine Einigung mit den Wettbewerbern über eine Flatrate. In dem Interview, das per Video-Stream übertragen wird, begründete der Bundeskanzler die Flatrateforderung mit dem Interesse der Internetnutzer: "Ich finde, Ihr solltet euch zusammensetzen, damit das Internet preiswerter wird, weil das dazu führen wird, dass noch mehr Menschen das Internet nutzen."

Auf die Frage, ob sich der Kanzler auch vorstellen könne, Telekom-Chef Ron Sommer direkt auf die Flatrate anzusprechen und sich dafür auch persönlich einzusetzen, sagte Schröder: "Damit habe ich kein Problem. Ich denke, auch Ron Sommer sollte daran ein Interesse haben."

In diesem Zusammenhang sprach der Kanzler scherzhaft die hohe Telefonrechnung seiner zehnjährigen Tochter an: "Sie nutzt das Internet sehr, sehr intensiv, das merken wir dann immer an der Telefonrechnung." Daher verlangte der Bundeskanzler von der Deutschen Telekom und den Wettbewerbern in Sachen Flatrate: "Teufel auch, Ihr könntet Euch endlich einigen!"


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