Spiegel: Bund steht zu Telekom-Chef Ron Sommer
Wenige Tage vorher hatte Eichel den Telekom-Chef zu einem Gespräch ins Berliner Finanzministerium gebeten, Sommer sei regelrecht "einbestellt" worden, schrieb die Financial Times Deutschland. Für Eichel dagegen war es ein "ganz normales Gespräch, das es regelmäßig zwischen Bund und Telekom gibt, das aber vor dem Hintergrund der jüngsten Kursentwicklung ein bisschen intensiver war als sonst."
Dem Bund gehören immer noch 43 Prozent des ehemaligem Staatsunternehmens und der Finanzminister ist auf regelmäßige Verkäufe der T-Aktie angewiesen, weil er jährlich mehrere Milliarden Mark für die Pensionen der ehemaligen Postbeamten benötigt. Allerdings hat der Bund noch rund sieben Milliarden Euro aus früheren Privatisierungsschritten auf der hohen Kante. "Das reicht für die nächsten beiden Jahre" , sagte Eichel dem Spiegel, "kurzfristige Verkäufe von Aktienpaketen sind nicht geplant und auch gar nicht nötig."
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