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Hauptversammlung der Zet.net AG bewilligt Sanierungskonzept

Weiterführung von Webmail, SMS-Services und technischen Dienstleistungen. In der Hauptversammlung vom 28. August 2001 der Zet.net AG wurde der Weg für die Zukunft des Unternehmens geebnet. Die rezessiven Auswirkungen am Neuen Markt haben auch bei der Zet.net AG ihre Spuren hinterlassen. Um eine gesicherte Fortführung der Gesellschaft zu erreichen, hat der Vorstand den Aktionären ein Sanierungskonzept vorgestellt.
/ Andreas Donath
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Das Unternehmen soll durch Schließung von defizitären Bereichen erhebliche Kosten einsparen. Betroffen sind Bereiche wie ISP und Content-Syndication. Weitergeführt werden zukunftsträchtige Geschäftsbereiche wie Webmail, SMS- Services und technische Dienstleistungen.

Im Zuge des Sanierungskonzepts wird das Unternehmen auch Personal abbauen. Unter anderem wird die Zet.net AG nur noch von einem Vorstand – Mathias Hubrich – geführt. Die verbleibenden Geschäftsbereiche werden von einem verkleinerten Team betreut. Mitverantwortet werden diese Maßnahmen von einem neu gewählten Aufsichtsrat.

Das Konzept wurde nach Unternehmensangaben von den Aktionären positiv aufgenommen und ohne Gegenstimmen bewilligt. Die Zet.net AG ist ein Providing- und Content-Dienstleister von Tageszeitungen in Deutschland. Die Zet.net AG betreibt einen eigenen Internet-Backbone, generiert Online-Inhalte und hat mit "Zet.CAM" einen Video-Übertragungswagen auf Basis eines Smart entwickelt. Die Zet.net AG ging aus der Mediengesellschaft der Bayerischen Tageszeitungen für Kabelkommunikation mbH & Co. Online KG (mbt Online KG) hervor.


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