KOffice 1.1 - Neue Office Suite für KDE
Gegenüber dem Vorgänger verfügt KOffice über ein aufgeräumteres und verbessertes API – das nun auch Zoom-Funktionen unterstützt -, neue Klassen zum Bilder-Management, eine Druckvorschau, eine erweiterte Filter-Architektur und einheitliche Suchen- und Ersetzen-Dialoge. Zudem setzt KOffice 1.1 auf die neue KDEPrint Integration und bietet eine automatische Erkennung des Dateityps sowie ein Autosave Feature.
Die umfangreichsten Neuerungen erfuhr aber die Textverarbeitung KWord, ihr hat man ein neues Design und eine neue Formatierungs-Engine auf Basis des Qt RichText Widgets spendiert, die unter anderem die DPI-Einstellungen von Bildschirm und Drucker berücksichtigt. Damit ist bei korrekter Konfiguration des X-Servers eine Seite auf dem Bildschirm genauso groß wie später auf dem Papier. Zudem soll KWord bei großen Dokumenten eine deutlich bessere Performance bieten.
Darüber hinaus besitzt KWord eine neues Formel Widget, überarbeitete Unterstützung für Tabellen und Copy/Paste-Funktionen, die sich jetzt so verhalten sollen, wie man dies erwartet. Vor allem hat man aber die Stabilität der Applikation sowie die Integration mit anderen KOffice- und KDE-Applikationen verbessert.
Aber auch die übrigen Applikationen wie KSpread, KPresenter, Kontour (vormals KIllustrator), Krayon und Kformula sind überarbeitet worden. Neu dabei sind Kivio zum Erstellen von Flussdiagrammen und Kugar, eine Applikation zum Erstellen von Datenbank-Reporten mit Hilfe von XML Templates.
KOffice einschließlich aller Komponenten steht unter der Open-Source-Lizenz und kann kostenlos vom KDE Server bzw. seinen Mirrors heruntergeladen werden. Das Office-Paket steht dabei in 28 Sprachen zur Verfügung.
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