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DVD-Verkauf erreicht zum ersten Mal VHS-Umsatzzahlen

Umsätze mit DVD verdreifachten sich im ersten Halbjahr

Laut dem GfK-Konsumentenpanel wurde im Video-Kaufmarkt ein DVD-Umsatz von 303,1 Millionen erwirtschaftet. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2000 stellt dieser Wert eine Verdreifachung dar. Dies berichtet der Bundesverband Video.

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Nach einem 46-prozentigen Umsatzanteil im ersten Quartal dieses Jahres hat die DVD im zweiten Quartal die Schallmauer durchbrochen und mit 50 Prozent des gesamten Kaufmarktumsatzes erstmalig genauso viel erwirtschaftet wie durch den Verkauf von VHS-Kassetten erzielt wird.

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Insgesamt erreicht die Videobranche in 2001 einen Halbjahresumsatz nach Konsumentenpreisen in Höhe von 955,9 Millionen DM, der sich zu zwei Dritteln aus Kaufmarktumsätzen (636,4 Millionen DM) und zu einem Drittel aus dem Vermietumsatz von Bildtonträgern (Millionen 319,5 DM) zusammensetzt.

Der VHS-Kaufkassettenumsatz hat sich dagegen auf hohem Niveau stabilisiert, so, dass der mit 11 Prozent moderate Abschwung im VHS-Markt auf 333,3 Millionen DM im ersten Halbjahr 2001 vom Wachstum des DVD-Segments mehr als kompensiert wird.

Geht man davon aus, dass, wie in der Vergangenheit auch, der weitaus größere Teil des Gesamtumsatzes erst in der zweiten Jahreshälfte - insbesondere durch das Weihnachtsgeschäft - erzielt wird, kann man für das Gesamtjahr 2001 einen Rekordumsatz von über 2 Milliarden DM erwarten, so der Bundesverband Video.

In den 666 Millionen DM Umsatz, die im vergangenen Jahr insgesamt durch den Verleih von Bildtonträgern erwirtschaftet wurden, sind 24,7 Millionen DM auf die Vermietung von DVDs zurückzuführen. Nach einem DVD-Verleihergebnis von 3,1 Millionen DM in 1999 entspricht dieser Zuwachs einer Steigerungrate von 700 Prozent.

Der durchschnittliche DVD-Käufer hatte im vergangenen Jahr mit Ausgaben in Höhe von 176,- DM (150,- DM in 1999) mehr als dreimal soviel in seine DVD-Sammlung investiert als die VHS-Nutzer (53,- DM) im Schnitt ausgegeben hatten (59,- DM in 1999). Ein Grund für die höheren Aufwendungen der DVD-Liebhaber liegt u.a. darin, dass ältere Lieblingsfilme noch einmal auf digitalem Bildtonträger angeschafft werden. Diese hohe Kaufintensität ist umso bemerkenswerter, da die Silberscheiben mit Durchschnittspreisen von 40,60 DM (39,64 DM in 1999) etwa doppelt so viel kosten wie herkömmliche VHS-Kassetten (Durchschnittspreis: 23,13 DM nach 23,46 DM in 1999).

Die Penetration von DVD-Abspielgeräten hat sich von 0,9 Prozent in 1999 auf 3,1 Prozent in 2000 mehr als verdreifacht. Ende 2000 hat die GfK ermittelt, dass bereits ca. 1,1 Millionen deutsche Haushalte über einen DVD-Player verfügen. Nach 0,32 Millionen Geräten in 1999 ergibt das eine Zunahme dieser Hardware-Artikel um 250 Prozent. Außer DVD-Playern wird zukünftig auch die wachsende Ausstattung mit DVD-kompatiblen Geräten wie Spiele-Konsolen und PC-Laufwerken für erhöhten DVD-Softwareabsatz sorgen. Laut GfK wurden bis Ende 2000 insgesamt ca. 900.000 PCs mit DVD-Laufwerken ausgeliefert. Zusätzlich hatten bis Februar 2001 bereits 200.000 deutsche Haushalte die Sony PlayStation 2 erworben. Insbesondere diese DVD-abspielfähigen Spielekonsolen könnten dazu beitragen, neue Kundensegmente zu generieren, so der Bundesverband Video.



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