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IFA: Sharp zeigt erste Muster seines Linux-PDAs

"Personal Mobile Tool" soll im Dezember auf dem deutschen Markt erscheinen

Auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin zeigt Sharp erste Muster des Linux-PDAs "Personal Mobile Tool SL-5000", das bereits als Multimedia Tool auf der CeBIT in Hannover zu sehen war. Fehlten der Version im März aber noch etliche Funktionen, enthält die Version auf der IFA fast alle Leistungsdaten der geplanten Verkaufsversion.

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Personal Mobile Tool
Personal Mobile Tool
Auf der IFA 2001 arbeitet das "Personal Mobile Tool" bereits mit installiertem Linux-System und nutzt den Linux-Kernel 2.4 sowie eine Personal-Java-Umgebung. Auf der CeBIT war es nur mit einem Sharp-eigenen Betriebssystem zu sehen. Durch einen 206 MHz schnellen StrongARM-Prozessor arbeitete das Linux-System bei ersten Tests auf dem Messestand flott und ließ sich leicht bedienen. Programme zur Verwaltung von Terminen, Adressen, Aufgaben und zum Anlegen von Notizen gehören ebenso zum Leistungsumfang wie ein Mail-Client, ein HTML-Browser und ein MP3-Player. Ein Videoplayer für MPEG4-Dateien und DivX-Videos lässt sich zusätzlich installieren.

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Der Linux-PDA bietet jetzt 64 MByte Speicher statt bisher nur 32 MByte und zeigt seine Informationen auf einem von Sharp entwickelten farbigen Transflektiv-Touchscreen mit Vordergrundbeleuchtung, das eine Auflösung von 240 x 320 Pixeln bei 65.536 Farben bietet. Bei einem ersten Test lieferte das Touchscreen ein hervorragendes Bild und kann sowohl unter Sonnenlicht als auch unter Bürobedingungen sehr gut abgelesen werden. Wird die Vordergrungbeleuchtung nicht benötigt, spart das wertvollen Akku-Strom, um das Gerät länger mit Strom zu versorgen.

Schiebt man die Klappe mit Bedienknöpfen unterhalb des Displays zurück, findet man dort eine Mini-Tastatur zur Texteingabe. Noch besitzt das auf der Messe gezeigte Modell aber keine deutschen Sonderzeichen, die erst für die endgültige Version geplant sind. Außerdem lässt sich Text per Handschriftenerkennung über das Display eingeben, was ebenfalls noch fehlt.

Die Stromversorgung des 7,4 cm breiten, 13,8 cm hohen und 1,8 cm tiefen Geräts übernimmt ein Lithium-Ionen-Akku, den man bei Bedarf leicht austauschen kann. Der Akku soll das Gerät ohne Vordergrundbeleuchtung rund zwölf Stunden mit Strom versorgen. Das mitgelieferte Netzteil lässt sich sowohl an die Dockingstation als auch direkt an den PDA anschließen, so dass sich der Akku auch unterwegs bequem laden lässt.

Der 210 Gramm leichte PDA bietet zahlreiche Anschlussmöglichkeiten: So besitzt er neben einer Kopfhörerbuchse einen Audio-Eingang in mono und einen Slot für SD- respektive Multi-Media-Cards sowie einen Einschub für CompactFlach-Karten vom Typ II. Den Datenaustausch mit einem PC übernimmt eine Dockingstation, die sowohl USB-Stecker als auch einen seriellen Anschluss bietet. Ein Programm zum Datenaustausch mit Microsoft Outlook liegt bei. Ob das fertige Gerät auch entsprechende Software für Linux enthält, steht noch nicht fest.

Das fertige "Personal Mobile Tool SL-5000" will Sharp im Dezember in Deutschland in die Läden bringen. Ein genauer Preis steht zwar noch nicht fest, aber Sharp will den Linux-PDA für 699,- Euro (rund 1.580,26 DM) anbieten.

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