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Vergleichstest: Vier Tastaturen für PDAs

Stowaway-Tastatur
Den ungewöhnlichsten Aufbau aller Testteilnehmer besitzt zweifellos die Stowaway-Tastatur von Think Outside. Denn zu Transportzwecken lässt sie sich bequem und narrensicher zu einem kleinen Paket zusammenfalten, das kaum größer als ein Mittelklasse-PDA ist, während sie ausgeklappt zu einer vollwertigen Notebook-Tastatur mutiert. Die 230 Gramm leichte Tastatur kommt im geschlossenen Zustand auf eine Größe von 9,3 cm in der Breite, 13 cm in der Tiefe und 2 cm in der Höhe. Im ausgeklappten Zustand wächst sie auf eine Breite von 35 cm, ist weiterhin 13 cm tief und nur noch 1 cm hoch. Die Stowaway-Tastatur ist die einzige Tastatur im Testfeld, die zumindest für PalmOS-PDAs bereits mit deutschem Tastenlayout verfügbar ist.

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Stowaway-Tastatur
Stowaway-Tastatur
Die Stowaway bietet ein angenehmes Schreibgefühl, wie man es von Notebook-Tastaturen kennt. Ein sehr präziser Druckpunkt mit einem Tastenhub von 3 mm und 19 mm große Tasten verhelfen zum bequemen Schreiben im Zehnfingersystem. Da die Anordnung der Tasten dem gewohnten deutschen Tastenlayout entspricht, verlangt die Stowaway die geringste Einarbeitungszeit. Lediglich an die Position der PalmOS-Tasten muss man sich gewöhnen, um alle Vorzüge der Tastatur nutzen zu können. Die Textnavigation arbeitet analog zu Desktop-Systemen und die Zwischenablage wird über die gewohnten Windows-Befehle bedient, wenn dies die verwendete Software unterstützt.

Die Stowaway-Tastatur bietet ferner die umfangreichste Einbindung von PalmOS-Befehlen. Dazu gehört neben Ausschneiden, Kopieren und Einfügen auch Fertig, Neu, OK, Abbrechen, Undo, Details und Einblenden sowie das Aktivieren der Hintergrundbeleuchtung. Passende Tasten für Menükürzel und ShortCuts sind ebenfalls vorhanden. Der Treiber ermöglicht das Starten von Programmen über maximal neun Tastenkürzel. Über Spezialtasten erreicht man zudem sowohl die vier Palm-Tasten als auch die vier Steuerknöpfe im Graffiti-Bereich, wodurch sogar das Aufrufen des Menüs möglich ist. Mit dem aktuellen Treiber kann man aber noch nicht in Menüs scrollen, was etwas verwundert, weil es zumindest mit der separat erhältlichen Textverarbeitung WordSmith 2.0 vorbildlich funktioniert. Auch das Aufrufen und Navigieren in Kategorien fehlte und in den PalmOS-Programmen Merkzettel, Aufgaben und Adressen kann man nicht in den Übersichten scrolllen, was bei vielen Applikationen von Drittherstellern funktioniert. Leider fehlt der Stowaway-Tastatur ein zuschaltbarer Zahlenblock.

Beim Schreiben sollte man auf eine stabile Unterlage achten, weil die Eigenstabilität der Tastatur im ausgeklappten Zustand zwar zufriedenstellend ist, aber nicht an die Stabilität der GoType! Pro heranreicht. Man benötigt aber deswegen nicht unbedingt einen Tisch, zur Not reichen auch die Oberschenkel als Ablagefläche und als Verstärkung reicht eine etwas stabilere Pappe zum Unterlegen.

Tastatur geschlossen
Tastatur geschlossen
Da die Entwickler von Think Outside ihr Produkt nicht selbst verkaufen, kennt man die Stowaway-Tastatur auch unter zahlreichen anderen Bezeichnungen. Palm verkauft sie etwa für die Palm-PDAs als "Faltbare Tastatur", während Targus die Visor- und PocketPC-Varianten "Portable Keyboard" nennt. Zum Lieferumfang gehören jeweils Treiber und ein PDF-Handbuch auf CD. Eine gedruckte Anleitung erklärt die Kernfunktionen und in den Packungen der Palm-Versionen liegt zudem ein passendes Täschchen.

Die Modelle von Palm sind mit deutschem Layout für 289,- DM für die Palm-Modelle m100, m105 sowie die IIIer-Serie und Ver-Baureihe zu haben. Deutsche Tastaturen für die m500er-Serie sollen ab Ende September erhältlich sein. Die von Targus vertriebenen Tastaturen gibt es für rund 230,- DM, sind jedoch nur für die Visor-Reihe mit deutschem Layout zu bekommen. Für die PocketPCs HP Jornada 540 und den Compaq iPaq gibt es derzeit nur englische Tastaturen. Nur in den USA ist auch eine englische Tastatur für den Sony Clié zum Preis von 99,- US-Dollar erhältlich. Wann und ob auch Varianten mit deutschem Layout erscheinen, steht nicht fest. Eine Version für den Visor Edge gibt es derzeit nicht.

Wer sich eine Stowaway-Tastatur für die IIIer-Reihe respektive den m100 oder m105 zulegen möchte, sollte beim Kauf darauf achten, dass er ein Modell aus der Produktionsserie C bekommt. Wie Golem.de Anfang Juli berichtet hat, weisen die Tastaturen für diese Palm-Modelle offenbar einen Produktionsfehler in den Serien A und B auf. Daher solle man nur Tastaturen der Serie C kaufen, über die noch keine Funktionsstörungen bekannt geworden sind. Nähere Details dazu finden Sie in unserem ausführlichen zweiseitigen Artikel.

Für Eilige: Hier geht's direkt zum Fazit.

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Klaus Schilder 15. Mär 2002

Hallo, bin seit ein paar Tagen im Besitz eines Casio E200G. Gibt es eine der Tastaturen...

Gerald 29. Dez 2001

Ich habe www.fellowes.com etwas gesehen, das ich schlichtweg genial finde: Das Keyboard...

ip (Golem.de) 12. Nov 2001

zum Zeitpunkt des Artikels lagen uns - wie beschrieben - noch keine Informationen...

Kullimatsch 12. Nov 2001

Wo kann man in Deutschland eine deutsche Stowaway-Tastatur für CE-Handhelds beziehen und...

ip (Golem.de) 31. Okt 2001

Hallo, in Deutschland wird es verdammt schwer sein, einer der beiden Tastaturen zu...


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