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Doch kein Geld für Met@box?

Insolvenzverwalter gegen Investor, Aktionäre gegen Insolvenzverwalter

Weiteres Wirrwarr gibt es um die Met@box AG, ist es dem Unternehmen doch noch immer nicht gelungen, nach nunmehr zweiwöchigem Verzug die Bareinlage in Höhe von 1 Million Euro aus der am 31.7.2001 per Ad-hoc-Mitteilung publizierten Kapitalerhöhung zu erlangen. Der Investor beabsichtigt auch nicht weiter die zugesicherte Bareinlage über eine Million Euro zu leisten und kündigt die bestehenden Vereinbarungen auf.

Artikel veröffentlicht am ,

Während der vorläufige Insolvenzverwalter die Möglichkeit der Vertragsauflösung bestreitet und den Anspruch auf Zahlung gerichtlich geltend machen will, erhebt die Aktionärsgemeinschaft Metabox schwere Vorwürfe gegen Vorstandsvorsitzenden Domeyer und Insolvenzverwalter Graaff.

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Kopf der unbekannten Investorengruppe soll ein Berliner Immobilienunternehmer sein, der die neuen Set-Top-Boxen von Metabox angeblich von einem Strukturvertrieb vertreiben lassen will. Die Investoren sollen sich jedoch außer Stande sehen, bereits die erste Tranche eines offenbar noch weitaus umfangreicher geplanten Investments zu leisten. Die Mitarbeiter von Metabox, die seit August kein Insolvenzgeld mehr erhalten, sind derzeit angeblich nur noch auf freiwilliger Basis im Betrieb anwesend, berichtet die Aktionärsgemeinschaft Metabox.

"Daher ist die Aktionärsgemeinschaft der Überzeugung, dass der Metabox-Vorstand und der vorläufige Insolvenzverwalter es für den Fall der Richtigkeit dieser Vorgänge unterlassen haben, ihren Informationspflichten gegenüber dem Kapitalmarkt nachzukommen. Die Nichterfüllung der Zahlungsverpflichtung der Investoren wäre gerade in der gegenwärtigen Situation des Unternehmens kursbeeinflussend und somit adhocpflichtig gewesen", so die Aktionärsgemeinschaft am Montag. Mittlerweile hat Metabox das Ausbleiben des Geldes in einer Ad-hoc-Mitteilung bestätigt.

Zudem fordert die Aktionärsgemeinschaft den Vorstandsvorsitzenden Stefan Domeyer umgehend zum Rücktritt auf, sollten sich die Vorwürfe bewahrheiten. Auch sei die Frage zu stellen, "inwieweit der vorwiegend mit Vertrauten der Unternehmensgründer Domeyer, Drung und Ebeling besetzte Aufsichtsrat seinen Kontrollpflichten nachgekommen ist."

Darüber hinaus bittet man das Hildesheimer Insolvenzgericht, die Eignung des vorläufigen Insolvenzverwalters, Rechtsanwalt Michael Graaff, vor dem Hintergrund seiner möglichen Fehlleistungen bei der Abwicklung der Kapitalerhöhung zu überprüfen. "Der Insolvenzverwalter hat allem Anschein nach in grob fahrlässiger Weise unterlassen, Sicherungsmaßnahmen zur Erlangung der Zeichnungssumme zu ergreifen, bevor die Kapitalerhöhung gegenüber dem Kapitalmarkt publiziert wurde. Er hätte daher durch eigenes Verschulden wertvolle Zeit im Kampf um die Abwendung der Insolvenz der Metabox AG verloren."

Die Metabox AG verhandelt unterdessen mit einer weiteren Investorengruppe.



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