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HP und MIT wollen gemeinsam Quantencomputer bauen

2,5 Millionen US-Dollar für Forschung zum Thema Quantencomputer

Hewlett-Packard will gemeinsam mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) einen Quantencomputer entwickeln. Das Projekt ist Teil einer größeren Kooperation zwischen HP und dem MIT und soll mit 2,5 Millionen US-Dollar über die nächsten viereinhalb Jahre finanziert werden.

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Forscher von den HP Labs in Palo Alto und Bristol sollen mit Kollegen des MIT Media Lab, darunter Professor Neil Gershenfeld und Issac L. "Ike" Chuang sowie Dr. Seth Lloyd, Associate Professor am MIT's Mechanical Engineering Department und einer der führenden Spezialisten des theoretischen Quanten Computing.

"Wie die Brüder Wright sind Ike und Neil Pioniere - zwei der wenigen Experimentatoren, denen es bisher gelungen ist, einen Quantencomputer zu betreiben", so Phil Kuekes, Computer Architect und Senior Wissenschaftler an den HP Labs. "Hinzu kommen Leute wie Seth, Tim Spiller und Sandu Popescu von den HP Labs aus Bristol, die internationale Reputation auf dem Gebiet der Quanten-Computer-Theorie in das Projekt einbringen." So habe das Projekt das Potenzial, neue innovative Technologien, wie z.B. ein theoretisch absolut sicheres Kommunikations-Netzwerk, zu bauen.

Quantencomputer rechnen statt mit Bits mit Qubits. Im Gegensatz zu Bits, die nur die zwei Zustände 0 oder 1 haben können, befinden sich die Qubits in einem Mischzustand aller möglichen Werte. Durch die Ausnutzung von Quanten-Effekten könnten Rechnungen möglich werden, die bisher als praktisch unlösbar galten. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass es gelingt, Quantencomputer mit einer Anzahl von etwa 100 bis 1.000 Qubits zu realisieren. Der bisher größte Quantencomputer wurde von einem Team von Wissenschaftlern an der TU München in Garching, der Universität Frankfurt, der Bruker Analytik GmbH und der Harvard University gebaut. Dieser arbeitete mit fünf Quanten-Bits (Qubits).


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