Scharfe Kritik an Richard M. Stallman aus eigenen Reihen
Obwohl dieser Versuch gescheitert sei, habe RMS weiterhin Druck ausgeübt, was letztendlich zur Einsetzung eines so genannten "Steering Committee" geführt hat. Im Gegensatz zu den Steering Committees anderer Projekte könne das glibc-SC aber keine Entscheidung treffen, womit sich eigentlich nichts geändert habe, so Depper. Allerdings habe Stallman damit seinen Kopf durchgesetzt und "hält jetzt hoffentlich für immer die Klappe" .
"Die Moral von der Geschichte ist, dass die Leute hoffentlich erkennen, was ein Kontroll-Freak und ein wütender durchgeknallter Stallman ist. Traut ihm nicht. Sobald etwas nicht nach seiner Nase geht, tritt er Euch in die Hacken. Stellt daher NIEMALS ein Projekt freiwillig unter das Dach von GNU, denn das bedeutet, dass Stallman seiner Meinung nach das Recht hat, für das Projekt zu entscheiden."
Sollte eine ähnliche Situation nochmals vorkommen, so Drepper, werde er sich aus der glibc-Entwicklung zurückziehen, es gebe auch viele andere interessante Sachen. "Ich werde immer in der Lage sein, mein eigenes System zu fixen (und, wenn es die Firma, für die ich arbeite, will, ihre Systeme)" .
- Anzeige Hier geht es zu Linux: Das umfassende Handbuch bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.



