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Internationale Funkausstellung 2001 in Berlin

Über 900 Aussteller auf mehr als 160.000 Quadratmetern. Alle zwei Jahre im Spätsommer tummelt sich die Unterhaltungsindustrie auf der Internationalen Funkausstellung rund um den Berliner Funkturm, die diesmal ihre Pforten vom 25. August bis zum 2. September öffnet. Von Geräteherstellern bis hin zu Fernsehsendern ist alles vertreten. Zwar kann die IFA kaum mehr mit großen Revolutionen wie einst der Einführung des Farbfernsehens aufwarten, doch zeigen sich auch heute immer noch Innovationen, technische Trends und solche, die es werden wollen. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr die digitale Unterhaltungselektronik und die Konvergenz der Medien, von DVD über digitales Fernsehen und digitaler Fotografie bis hin zu Digital Audio, UMTS und Spielekonsolen.
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Seit 1924 gibt es die Funkausstellung in Deutschland und schon immer war sie ein Magnet für Technikbegeisterte und richtungsweisend für die Welt der Medien. Nachdem die IFA zwischenzeitlich in andere deutsche Städte ausgelagert worden war, findet sie seit 1971 wieder auf dem Berliner Messegelände statt. Damals noch unter dem Namen Deutsche Rundfunk-, Fernseh- und Phono-Ausstellung, heute als Internationale Funkaustellung – IFA. Alle zwei Jahre findet sie statt und war das letzte Mal im Jahr 1999 mit 370.000 Besuchern nur mäßig besucht. Dieses Jahr rechnet der Veranstalter, die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu)(öffnet im neuen Fenster) mbH, mit weitaus mehr Besuchern, denn schließlich werden über 900 Firmen ihren Stand auf der IFA 2001 aufbauen.

Als größte deutsche Messe im Medien-, Unterhaltungselektronik- und Kommunikationsbereich heißt es, dem Trend voraus zu sein und so liegt der Schwerpunkt der IFA 2001 eindeutig bei digitalen Anwendungen und Endgeräten für die Medienwelt, und auch das Internet darf nicht fehlen. Auf 160.000 Quadratmetern wird sich eine Menge an neuen Geräten und innovativen Anwendungen tummeln, vom Hightech-Antennenbauer bis zum Billig-DVD-Player-Hersteller wird alles vertreten sein.

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Vor allem für die Fachbesucher werden dieses Jahr viele verschiedene Veranstaltungen, Workshops und Kongresse angeboten:
Allen voran tagt das Technisch-Wissenschaftliche Forum (TWF) , wo in erster Linie von Basis-Technologien für die weitere Entwicklung der Medien die Rede sein und in wissenschaftlichen Vorträgen die Zukunft der Medien diskutiert wird. Schwerpunkte werden dieses Jahr die Multimedia Home Platform (MHP) sein, eine standardisierte Betriebssoftware für digitale Fernsehempfänger, Broadcast over IP und das terrestrische Digitalfernsehen DVB-T. Die ARD-Rundfunksender und das Institut für Rundfunktechnik wollen die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von DVB-T und MHP in einer Reihe TWF-Beiträgen demonstrieren.

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Auf der IFA Convention 2001 werden sich Experten treffen, um über die Zukunft von Übertragungsnetzen und die Entwicklung des Digital-TV-Marktes zu diskutieren. Des weiteren steht Inhaltevermarktung in Free TV, Pay TV und Internet auf dem Programm. Dargestellt und diskutiert wird über neue Übertragungswege und die neuen Programm- und Diensteangebote für Fernsehzuschauer und Unternehmenskunden.

Der Schwerpunkt Intelligentes Heim@IFA konzentriert sich in Workshops und einem Ausstellungsleitfaden auf die Möglichkeiten, das eigene Heim weitestgehend zu vernetzen. Höhepunkt wird der 'Tag des intelligenten Heims'(öffnet im neuen Fenster) sein, bei dem es im ICC den ganzen Tag Vorträge und Diskussionen rund um dieses Thema geben wird.

Unter dem Motto "IFA goes online" wird die ComMunic GmbH in Zusammenarbeit mit der Messe Berlin GmbH zum zweiten Mal eine eigene Messehalle (Halle 3.1) mit 6.000 qm Ausstellungsfläche gestalten, die sich ausschließlich dem Themenfeld Online und Internet widmet.

Der Interessenverband für hochwertige Unterhaltungselektronik, die 'High End Society'(öffnet im neuen Fenster) wird seine Präsenz unter der Überschrift "Von uns hört man nur Bestes...." vor allem in der Halle 8.1 zeigen, und dort während der Messe in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik "Hanns Eisler Berlin" alle Besucher mit unterschiedlichen Musikrichtungen in schöne Klangwelten entführen. Auf 1.100 Quadratmetern werden alle Mitglieder der Verbands ihre hochwertigsten Produkte den Besuchern zeigen.

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Alle Fachbesucher finden ihren zentralen Informationspunkt im Internationalen Fachbesucher Centrum (IFC). In der Halle 9 finden sich neben Präsentationsflächen, Konferenz- und Meetingräumen auch ein Internetcafe und ein Servicecounter. Die Halle 9 ist durch einen eigenen Eingang nur für Fachbesucher zu erreichen und öffnet ihre Türen bereits jeden Tag um 8.00 Uhr.

Da den meisten Menschen bisher der Durchblick auf der IFA früher oder später verloren gegangen ist, wurden in diesem Jahr das erste Mal Themenpfade eingeführt, die es dem Besucher ermöglichen, seinen Vorlieben Rechnung zu tragen. Die Aussteller konnten sich für Themen wie digitales Fernsehen und Radio, Internet, Mobilfunk, Home Cinema, digitale Musik und Digital Imaging oder Intelligentes Heim eintragen, diese Angaben bestimmen den Weg, den der Besucher auf der IFA machen kann. Wer dann auch nicht altmodisch mit einem ausgedruckten Plan die Orientierung(öffnet im neuen Fenster) auf der Messe verlieren will, der kann sich seinen bevorzugten Themenpfad oder selbst generierten Plan auf seinen Handheld Computer übertragen lassen, zumindest können davon Besitzer eines PDAs mit PalmOS oder WindowsCE profitieren.

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Doch nicht nur für die Fachbesucher wird ein breiter Rahmen an Veranstaltungen und Höhepunkten angeboten, vor allem ist die Messe eine Konsumenten-Veranstaltung. Die 461 internationalen und 443 nationalen Aussteller werden teils entsprechend um die Aufmerksamkeit der Besucher buhlen. Außer Neuveröffentlichung und spektakulären Exponaten der Superlative laufen während der gesamten Messe vor allem bei den Sendeanstalten Live-Auftritte und Shows verschiedenster Künstler, vom Popkonzert bis zur klassischen Musik wird alles vertreten sein. Darüber hinaus berichten etliche Rundfunk- und Fernsehsender live von der IFA und produzieren Livesendungen auf ihren Bühnen.

Parallel zur Internationalen Funkausstellung wird der auf dem Messegelände ansässige Funkturm 75 Jahre alt. Um den "Langen Lulatsch" gebührend zu feiern, wird am 31. August eine night@IFA getaufte Party veranstaltet. Die Ausstellung bleibt an diesem Tag für alle Besucher deshalb bis um 24.00 Uhr geöffnet und die Aussteller werden die Nacht nutzen, um vom Castingwettbewerb "be a star – pop girl 2001" von 1 TV bis zum LAN-Spiele-Wettbewerb von der Netzstatt den Besuchern ein ansprechendes Programm zu präsentieren.

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An den restlichen Tagen öffnet die Ausstellung von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr ihre Tore. Die Eintrittspreise für die IFA 2001 sind im Vergleich zu 1999 stabil geblieben, Erwachsene bezahlen für eine Tageskarte 25,- DM an der Kasse oder 22,- DM im Vorverkauf. Eine Preisermäßigung gibt es für Studenten, Auszubildende, Zivil- und Wehrdienstleistende – sie bezahlen 16,- DM für eine Tageskarte. Gruppen ab 20 Personen können die Tageskarte bereits für 21,- DM erwerben. Schülertickets und Einzel-Tickets für die IFA-Night kosten 9,50 DM. Zur Online-Kartenbestellung(öffnet im neuen Fenster)

Nach 18.00 Uhr bleibt dem Besucher noch die freie Wahl, die restlichen 891.250.000 Quadratmeter von Berlin zu erkunden, denn nicht nur Messetage sind lang, sondern ebenso die Nächte in Berlin. Um sich effektiv in Berlin fortzubewegen, empfiehlt es sich vor allem, den Verkehrsverbund Berlin Brandenburg(öffnet im neuen Fenster) zu bemühen, der auch nachts beinahe noch jeden nach Hause gebracht hat und ohne Parkplätze auskommt. Ohne Parkplätze kommt auch das Berliner Messegelände aus. Es kann wirklich jedem nur empfohlen werden, den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen, da es so gut wie keine Parkplätze in der näheren Umgebung des Messegeländes gibt. Einen Stadtplan des Messegeländes mit Verkehrsanbindungen findet man bei www.stadtplandienst.de(öffnet im neuen Fenster)

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