Internationale Funkausstellung 2001 in Berlin
Als größte deutsche Messe im Medien-, Unterhaltungselektronik- und Kommunikationsbereich heißt es, dem Trend voraus zu sein und so liegt der Schwerpunkt der IFA 2001 eindeutig bei digitalen Anwendungen und Endgeräten für die Medienwelt, und auch das Internet darf nicht fehlen. Auf 160.000 Quadratmetern wird sich eine Menge an neuen Geräten und innovativen Anwendungen tummeln, vom Hightech-Antennenbauer bis zum Billig-DVD-Player-Hersteller wird alles vertreten sein.
Allen voran tagt das Technisch-Wissenschaftliche Forum (TWF) , wo in erster Linie von Basis-Technologien für die weitere Entwicklung der Medien die Rede sein und in wissenschaftlichen Vorträgen die Zukunft der Medien diskutiert wird. Schwerpunkte werden dieses Jahr die Multimedia Home Platform (MHP) sein, eine standardisierte Betriebssoftware für digitale Fernsehempfänger, Broadcast over IP und das terrestrische Digitalfernsehen DVB-T. Die ARD-Rundfunksender und das Institut für Rundfunktechnik wollen die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von DVB-T und MHP in einer Reihe TWF-Beiträgen demonstrieren.
Auf der IFA Convention 2001 werden sich Experten treffen, um über die Zukunft von Übertragungsnetzen und die Entwicklung des Digital-TV-Marktes zu diskutieren. Des weiteren steht Inhaltevermarktung in Free TV, Pay TV und Internet auf dem Programm. Dargestellt und diskutiert wird über neue Übertragungswege und die neuen Programm- und Diensteangebote für Fernsehzuschauer und Unternehmenskunden.
Der Schwerpunkt Intelligentes Heim@IFA konzentriert sich in Workshops und einem Ausstellungsleitfaden auf die Möglichkeiten, das eigene Heim weitestgehend zu vernetzen. Höhepunkt wird der 'Tag des intelligenten Heims'(öffnet im neuen Fenster) sein, bei dem es im ICC den ganzen Tag Vorträge und Diskussionen rund um dieses Thema geben wird.
Unter dem Motto "IFA goes online" wird die ComMunic GmbH in Zusammenarbeit mit der Messe Berlin GmbH zum zweiten Mal eine eigene Messehalle (Halle 3.1) mit 6.000 qm Ausstellungsfläche gestalten, die sich ausschließlich dem Themenfeld Online und Internet widmet.
Der Interessenverband für hochwertige Unterhaltungselektronik, die 'High End Society'(öffnet im neuen Fenster) wird seine Präsenz unter der Überschrift "Von uns hört man nur Bestes...." vor allem in der Halle 8.1 zeigen, und dort während der Messe in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik "Hanns Eisler Berlin" alle Besucher mit unterschiedlichen Musikrichtungen in schöne Klangwelten entführen. Auf 1.100 Quadratmetern werden alle Mitglieder der Verbands ihre hochwertigsten Produkte den Besuchern zeigen.
Da den meisten Menschen bisher der Durchblick auf der IFA früher oder später verloren gegangen ist, wurden in diesem Jahr das erste Mal Themenpfade eingeführt, die es dem Besucher ermöglichen, seinen Vorlieben Rechnung zu tragen. Die Aussteller konnten sich für Themen wie digitales Fernsehen und Radio, Internet, Mobilfunk, Home Cinema, digitale Musik und Digital Imaging oder Intelligentes Heim eintragen, diese Angaben bestimmen den Weg, den der Besucher auf der IFA machen kann. Wer dann auch nicht altmodisch mit einem ausgedruckten Plan die Orientierung(öffnet im neuen Fenster) auf der Messe verlieren will, der kann sich seinen bevorzugten Themenpfad oder selbst generierten Plan auf seinen Handheld Computer übertragen lassen, zumindest können davon Besitzer eines PDAs mit PalmOS oder WindowsCE profitieren.
Parallel zur Internationalen Funkausstellung wird der auf dem Messegelände ansässige Funkturm 75 Jahre alt. Um den "Langen Lulatsch" gebührend zu feiern, wird am 31. August eine night@IFA getaufte Party veranstaltet. Die Ausstellung bleibt an diesem Tag für alle Besucher deshalb bis um 24.00 Uhr geöffnet und die Aussteller werden die Nacht nutzen, um vom Castingwettbewerb "be a star – pop girl 2001" von 1 TV bis zum LAN-Spiele-Wettbewerb von der Netzstatt den Besuchern ein ansprechendes Programm zu präsentieren.
Nach 18.00 Uhr bleibt dem Besucher noch die freie Wahl, die restlichen 891.250.000 Quadratmeter von Berlin zu erkunden, denn nicht nur Messetage sind lang, sondern ebenso die Nächte in Berlin. Um sich effektiv in Berlin fortzubewegen, empfiehlt es sich vor allem, den Verkehrsverbund Berlin Brandenburg(öffnet im neuen Fenster) zu bemühen, der auch nachts beinahe noch jeden nach Hause gebracht hat und ohne Parkplätze auskommt. Ohne Parkplätze kommt auch das Berliner Messegelände aus. Es kann wirklich jedem nur empfohlen werden, den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen, da es so gut wie keine Parkplätze in der näheren Umgebung des Messegeländes gibt. Einen Stadtplan des Messegeländes mit Verkehrsanbindungen findet man bei www.stadtplandienst.de(öffnet im neuen Fenster)
Berliner Stadtgeschehen im Netz:
Stadtmagazin 030(öffnet im neuen Fenster)
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