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KDE 2.2 Final - Neue Funktionen und mehr Performance

Unter anderem mit besserer Druckerunterstützung, IMAP für KMail und neuem Editor. Nach einer kurzen Verzögerung und der Überwindung der letzten Stolpersteine in Form eines Serverausfalls hat das KDE-Projekt jetzt das nächste Feature-Update des Unix Desktops KDE in der Version 2.2 veröffentlicht. Die neue Version bringt zahlreiche neue Funktionen, eine verbesserte Stabilität und Performance mit und ist in 34 Sprachen für verschiedene Unix-Betriebssysteme verfügbar. Aber auch des KDE-Office-Paket KOffice soll noch in diesem Monat in einer neuen Version erscheinen.
/ Jens Ihlenfeld
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Um bis zu 50 Prozent schneller sollen Applikationen dank einer neuen, experimentellen "Object File Pre-Linking"-Methode unter KDE 2.2 und Linux starten. Aber auch die Stabilität und die Fähigkeiten bezüglich des HTML Renderings und JavaScript hat man verbessert. Der KDE-Mail-Client KMail unterstützt in der neuen Version nun auch IMAP, einschließlich SSL TLS.

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Zudem verfügt KDE mit der Version 2.2 nun über eine Druck-Architektur mit integrierten Filter- und Seitenlayout-Fähigkeiten, die derzeit LPR, CUPS, RLPR, externe Kommandos, Generic LPD und Pseudo-Druckern wie Print-to-Fax oder Print-to-E-Mail-Gateways. Auch der Start des Desktops und die Möglichkeiten zum User-Feedback wurden verbessert.

Der Web-Browser Konqueror bekam einige neuen Plug-Ins spendiert, darunter der Babelfish Übersetzer, ein Image Gallery Generator, ein HTML-Prüfer und ein Web-Archiv. Die PIM-Anwendung Korganizer unterstützt jetzt direkt das iCalandar-Format. Neu ist auch der Personalization Wizard.

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Die Entwicklungsumgebung KDevelop kommt mit einem neuen Interface (MDI) daher und das Kontrollzentrum wurde um einige neue Menüs erweitert, es bietet nun auch Informationen zu USB-Geräten. Auch das automatische CD-Ripping in MP3 oder Ogg Vorbis lässt sich jetzt dort konfigurieren. Weitere Neuerungen sind der Wörterbuch-Client KDict, der KDE-weite Support von Scannern, der neue Editor Kate, der KWrite ersetzt, sowie die Unterstützung von Ipv6.

Aber auch in der Bedienung gab es kleine Änderungen. So taucht nicht mehr jedes Fenster in des Task-Leiste auf, sondern werden entsprechend den zugehörigen Anwendungen gruppiert. Darüber hinaus bringt KDE 2.2 eine Reihe neuer Stile mit, so dass sich die Optik aufgefrischt zeigt. Auch ist an einer kleinen Animation am Cursor jetzt erkennbar, welche Applikation gerade gestartet wird.

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KDE 2.2 ist unter der GNU General Public License frei im SourceCode verfügbar und steht auf den Webseiten des KDE-Projekts unter anderem für Caldera OpenLinux-3.1 (i386), Conectiva Linux 7.0 (i386), Debian GNU/Linux, FreeBSD (i386), Linux-Mandrake 7.2 und 8.0 (i586), RedHat Linux 7.x (i386, IA-64, Alpha und IBM S390), SuSE Linux 7.2 (i386, IA-64), 7.1 (i386, PowerPC, Sun Sparc und Alpha), 7.0 (i386, PowerPC und IBM S390), 6.4 (i386) und Tru64 4.0d, e, f und g sowie 5.x zur Verfügung. Pakete für IBM AIX ab 4.3.3.0 sollen in Kürze folgen.


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