Abo
  • Services:

Apothekerverbände starten Internetportal

Aponet.de bietet Medikamentenbestell-, aber keinen Versandservice

Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) stellte in Berlin das offizielle Gesundheitsportal der deutschen Apotheker vor. Information, Interaktion und Transaktion sollen die Inhalte des Portals kennzeichnen, auf dem neben Arzneimittelinformationen die Möglichkeit besteht, Arzneimittel in einer beliebigen teilnehmenden Apotheke vorzubestellen. Die ABDA rechnet damit, dass bis zum Jahresende rund die Hälfte aller 21.500 Apotheken diesen neuen Service anbieten wird.

Artikel veröffentlicht am ,

"Mit aponet.de schaffen die Apotheken einen neuen Online-Service für alle Kunden, die das Internet nutzen möchten, ohne auf die in Deutschland garantierte Arzneimittelsicherheit zu verzichten", so Hans-Günter Friese, Präsident der ABDA.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Wasserburg am Inn
  2. über duerenhoff GmbH, Erkrath

Die Diskussion um Arzneimittel und Internet wurde im vergangenen Jahr primär unter dem Gesichtspunkt des in Deutschland aus Gründen der Arzneimittelsicherheit und des Verbraucherschutzes verbotenen Versandhandels geführt. "Aponet.de zeigt nun, dass alle Vorteile des Internets genutzt werden können, ohne auf die Sicherheit des Vertriebsweges Apotheke zu verzichten", so Hermann-Stefan Keller, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes e.V.

Versandhandel findet mit dem Portal nicht statt. Der User hat vielmehr die Möglichkeit, eine Apotheke in seiner Nähe als Bestellapotheke auszuwählen, um dort im Rahmen eines "Pick-up-Systems" das bestellte Arzneimittel abzuholen. Die Vorteile des Internets mit dem flächendeckenden Netz an Apotheken zu verbinden sei der große Vorteil des neuen Portals, heben die Betreiber hervor.

Keller zeigte sich zuversichtlich, dass seine Kollegen das neue Online-Angebot schnell und flächendeckend umsetzen. Bereits nach dem ersten Wochenende haben sich bereits fast 1000 Apotheken für das Bestellsystem eintragen lassen. Man wolle in der nächsten Zeit Fortbildungsveranstaltungen und Kongresse dazu nutzen, aponet.de zu einem selbstverständlichen Service der Apotheken zu machen. Neben dem Bestellsystem habe aponet.de auch zum Ziel, möglichst viele Apotheken ins Internet zu bringen. Das Portal bietet allen Apotheken die Möglichkeit, eine für sie kostenlose Homepage anzulegen.

Aponet.de wird nach Veranstalterangaben ein werbefreies Portal sein. Alle Kosten werden alleine aus Mitteln der Apotheker bestritten.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 9,99€
  2. ab je 2,49€ kaufen

Folgen Sie uns
       


Alt gegen neu - Model M im Test

Das US-Unternehmen Unicomp bietet Tastaturen mit Buckling-Spring-Schalter an - so wie sie einst bei IBMs Model-M-Modellen verwendet wurden. Die Kunststoffteile sind zwar nicht so hochwertig wie die des Originals, die neuen Model Ms sind aber dennoch sehr gute Tastaturen.

Alt gegen neu - Model M im Test Video aufrufen
Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nur noch Wochenende Taz stellt ihre Printausgabe wohl bis 2022 ein
  2. Cybercrime Bayern rüstet auf im Kampf gegen Anonymität im Netz
  3. Satelliteninternet Fraunhofer erreicht hohe Datenrate mit Beam Hopping

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. KI Deepmind-System diagnostiziert Augenkrankheiten
  2. Getty Images KI-System hilft bei der Bildersuche
  3. OpenAI Roboterhand erhält Feinmotorik dank KI

Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

    •  /