"Final Fantasy - Die Mächte in Dir" - Vom Spiel zum Film
Wie von einem Final-Fantasy-Titel gewohnt, verbindet auch "Final Fantasy – Die Mächte in Dir" Science Fiction mit Fantasy- und Mystery-Elementen, während die Geschichte eigenständig ist. Die Hauptperson im Film ist die Wissenschaftlerin und Ärztin Aki Ross, die mit Hilfe ihres Mentors Dr. Sid und einer militärischen Eliteeinheit versucht, Menschheit und Erde vor der endgültigen Zerstörung durch Invasoren aus dem All zu schützen.
Die Produktion des ca. 90 Minuten langen, effektvollen Computergrafik-Films hat inkl. Vorproduktion fast vier Jahre gedauert. Rund 200 Grafiker und Programmierer aus Tokio, Hollywood und Europa haben daran mitgewirkt, die virtuellen Schauspieler auf SGI-Workstations so lebendig wie möglich zu gestalten – was größtenteils gelungen ist, nur ab und an wirken die Bewegungen ruckhaft bzw. hölzern. Der aufwendigste Teil der Berechnungen sollen dabei Akis Haare gewesen sein: Ihr Haarschopf besteht aus 60.000 Haaren, für deren realistische Simulation Squares Programmierer eine Extra-Software entwickeln mussten.
Die Filmmusik stammt übrigens von Elliot Goldenthal, der bereits "Interview mit einem Vampir", "Batman Forever", "Alien 3" und "Sphere" musikalisch vertonte.
Kommentar:
Trotz der wirklich beeindruckenden Computergrafik, die alles bisher da Gewesene übertrifft, insbesondere was die virtuellen Schauspieler angeht, kann "Final Fantasy – Die Mächte in Dir" nicht wirklich mitreißen. Sakaguchi hätte gut daran getan, der Story ein paar mehr innovative Ideen zu verpassen und anstatt dessen einige Klischees wegzulassen, wie z.B. den heldenhaften schwarzen Hünen, der bis zuletzt kämpft und dem Tod unerschrocken ins Auge blickt. So gelingt es der Geschichte und den darin vorkommenden virtuellen Personen nicht, den Zuschauer wirklich zu vereinnahmen – man bleibt distanzierter Beobachter eines durchschnittlichen Science-Fiction-Films, selbst wenn dieser mit genialen Effekten aufwartet. Dennoch sind eben diese Effekte bzw. Computergrafiken es wert, gesehen zu werden.
Gewinnspiel:
Für unsere Leser hat der Filmverleih Columbia Tristar zwei Fan-Pakete zur Verlosung zur Verfügung gestellt. Diese bestehen aus je zwei Freikarten für den Film (bundesweit in jedem Kino einzulösen), dem Soundtrack, einem Rucksack, einer limitierten Taschenuhr und einer Wasserpistole im Final-Fantasy-Design. Zur Teilnahme am Gewinnspiel bitte bis zum 20. August 2001 eine E-Mail an
senden. Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen.
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