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"Final Fantasy - Die Mächte in Dir" - Vom Spiel zum Film

Die Produktion des ca. 90 Minuten langen, effektvollen Computergrafik-Films hat inkl. Vorproduktion fast vier Jahre gedauert. Rund 200 Grafiker und Programmierer aus Tokio, Hollywood und Europa haben daran mitgewirkt, die virtuellen Schauspieler auf SGI-Workstations so lebendig wie möglich zu gestalten - was größtenteils gelungen ist, nur ab und an wirken die Bewegungen ruckhaft bzw. hölzern. Der aufwendigste Teil der Berechnungen sollen dabei Akis Haare gewesen sein: Ihr Haarschopf besteht aus 60.000 Haaren, für deren realistische Simulation Squares Programmierer eine Extra-Software entwickeln mussten.

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So ganz ohne schauspielerischen Einsatz von echten Menschen ging es bei der Produktion übrigens nicht zu: Die Bewegungen der virtuellen Hauptdarsteller stammen von echten Schauspielern und Stuntmen, sie wurden per Motion Capturing aufgenommen. Die Stimmen wurden in der US-Version von Schauspielern wie Alec Baldwin, Donald Sutherland, James Woods und Steve Buscemi gesprochen, in der deutschen Version kommen deren gewohnte Synchronsprecher zum Einsatz.

Die Filmmusik stammt übrigens von Elliot Goldenthal, der bereits "Interview mit einem Vampir", "Batman Forever", "Alien 3" und "Sphere" musikalisch vertonte.

Kommentar:
Trotz der wirklich beeindruckenden Computergrafik, die alles bisher da Gewesene übertrifft, insbesondere was die virtuellen Schauspieler angeht, kann "Final Fantasy - Die Mächte in Dir" nicht wirklich mitreißen. Sakaguchi hätte gut daran getan, der Story ein paar mehr innovative Ideen zu verpassen und anstatt dessen einige Klischees wegzulassen, wie z.B. den heldenhaften schwarzen Hünen, der bis zuletzt kämpft und dem Tod unerschrocken ins Auge blickt. So gelingt es der Geschichte und den darin vorkommenden virtuellen Personen nicht, den Zuschauer wirklich zu vereinnahmen - man bleibt distanzierter Beobachter eines durchschnittlichen Science-Fiction-Films, selbst wenn dieser mit genialen Effekten aufwartet. Dennoch sind eben diese Effekte bzw. Computergrafiken es wert, gesehen zu werden.

Gewinnspiel:
Für unsere Leser hat der Filmverleih Columbia Tristar zwei Fan-Pakete zur Verlosung zur Verfügung gestellt. Diese bestehen aus je zwei Freikarten für den Film (bundesweit in jedem Kino einzulösen), dem Soundtrack, einem Rucksack, einer limitierten Taschenuhr und einer Wasserpistole im Final-Fantasy-Design. Zur Teilnahme am Gewinnspiel bitte bis zum 20. August 2001 eine E-Mail an

senden. Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen.

 "Final Fantasy - Die Mächte in Dir" - Vom Spiel zum Film
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Urazul 24. Aug 2001

Betrachtet man die Grafik des Films, so ist es sicherlich der beste, den es im Bereich...

einVip 14. Aug 2001

'man bleibt zuschauer in einem mittelmäßigen sc-fi film...' wer seit teil 4 (jp) alle...

Michael Tivoli 14. Aug 2001

Hallo, ich habe die Vorschau gesehn und muss sagen, dass mich sowas *doch* weniger...

Damien187 14. Aug 2001

also ich hab den film gesehen und mir gefielen viele teile von final fantasy.. der 6te...

G-LOADER 13. Aug 2001

Moin! Hier is meine Meinung zu diesem Film. Also ich finde das ist auf alle fälle der...


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